Lesen: Satoshi Tanaka: Düsseldorf droht nach Abstieg ein schneller Transfer

Satoshi Tanaka: Düsseldorf droht nach Abstieg ein schneller Transfer

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muss nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga nicht nur sportlich neu anfangen, sondern auch mit einem Spieler planen, der schon jetzt mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als dem Klub lieb sein dürfte: . Der 23 Jahre alte Japaner kam im Winter nach Düsseldorf und ist nach dem Gang in die 3. Liga plötzlich deutlich günstiger zu haben.

Nach den Angaben liegt die feste Ablöse für Tanaka für Vereine aus England sowie für Topklubs wie und nun bei drei Millionen Euro statt zuvor zehn Millionen Euro. Andere Klubs können ihn sogar für eine Million Euro verpflichten. Damit rückt einer der wenigen Profis mit weiter gültigem Vertrag bei Fortuna sofort in den Mittelpunkt der Transferplanung.

machte aus seiner Einschätzung keinen Hehl. Spieler wie Tanaka seien für die 3. Liga eigentlich zu gut und hätten ohnehin Ambitionen wie eine WM-Teilnahme. Es habe vermutlich schon viele Anrufe bei den Beratern des Mittelfeldspielers gegeben, sagte der Sportchef sinngemäß. Zugleich verwies er darauf, dass genau diese Lage dem Verein die Chance gebe, wichtige Ablösen zu erzielen.

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Der Zeitpunkt ist für Düsseldorf besonders heikel, weil Mislintat parallel den Kader und das Budget nach dem Abstieg ordnen muss. Viele Abgänge haben Mittel für neue Spieler freigemacht, sagte er dem Sinn nach, und die erste Phase mit den Ankerspielern sei die wichtigste. Fortuna will schnell handlungsfähig werden und eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenstellen, während der Markt bereits auf Tanaka schaut.

Genau darin liegt der Widerspruch dieser Tage: Der Klub muss sich nach unten neu sortieren, besitzt mit Tanaka aber einen Spieler, dessen Vertrag durch die Relegation viel billiger geworden ist und damit zugleich Begehrlichkeiten weckt. Für Düsseldorf kann das am Ende entweder ein sportlicher Verlust oder die nächste wichtige Einnahme werden. Beides hängt nun an einem 23-Jährigen, der erst im Winter kam und schon wieder mitten in der nächsten Entscheidung steckt.

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