Lesen: Mike Wunderlich und Wuppertaler SV trennen sich nach schwacher Saison

Mike Wunderlich und Wuppertaler SV trennen sich nach schwacher Saison

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Der hat sich am Montag von Trainer getrennt. Für den 44-Jährigen endet damit nach einem halben Jahr seine Zeit in Wuppertal, in der der Klub nach dem Abstieg aus der keine sportliche Stabilisierung fand.

Die Trennung kommt nicht überraschend, denn der WSV war 2026 mit Abstand das schwächste Team der Liga. Nach zehn Jahren in der Regionalliga West war der Absturz in die Oberliga Niederrhein schon schwer genug, doch auch dort gelang bisher kein ruhiger Neustart. Der Verein will nun in der Oberliga wieder beginnen, steht dabei aber finanziell unter Druck und muss zugleich darauf bauen, dass die weiter starke Nachwuchsarbeit den Kader auf Sicht stützt. Zu der Trennung passt auch der Blick auf die jüngsten Diskussionen um Wunderlich, die in einem Leserbrief scharf hinterfragt wurden: Regionalliga West: Leserbrief stellt WSV-Trainer Mike Wunderlich scharf infrage.

Im Niederrhein-Oberhaus dürfte die Aufgabe für den WSV nicht einfacher werden. Die Liga wird voraussichtlich stark umkämpft sein. kann je nach Entwicklung bei den Profis ein schwieriger Gegner werden, auch der gilt als ambitioniert. Dazu kommen Mannschaften wie SC St. Tönis 11/20 und , die zeigen, wie anspruchsvoll diese Spielklasse ist.

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Parallel dazu ordnet sich auch ein möglicher Kandidat für andere Aufgaben im regionalen Fußball neu ein: , 44 Jahre alt, muss den am Ende der Saison verlassen. Schneider arbeitet dort seit 2017 und war seit 2020 für die erste Mannschaft verantwortlich. Zwei Spieltage vor Saisonende führte Hilden die Tabelle der Oberliga Niederrhein vor Ratingen 04/19 und KFC Uerdingen an und kann noch Meister werden sowie in die Regionalliga aufsteigen. Für Wuppertal könnte genau so ein Profil interessant sein, weil der Verein nach dem Abstieg einen Trainer braucht, der mit begrenzten Mitteln Stabilität schaffen kann.

Für Wunderlich bleibt nach dem kurzen Intermezzo nur das Fazit eines missglückten Neuanfangs. Für den WSV beginnt die eigentliche Arbeit erst jetzt: ein Kader, ein Budget und ein Umfeld zu ordnen, das nach dem Fall aus der Regionalliga West schnell wieder Glaubwürdigkeit zurückgewinnen muss.

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