Seit dem 13. Februar wird Michaela B. aus Sankt Georgen in Österreich vermisst. Die 48-Jährige soll sich an jenem Tag in Richtung Bahnhof Wildon aufgemacht haben; seitdem fehlt von ihr jede Spur.
Später tauchten Nachrichten auf, die in ihrem Namen von einem ausländischen Server verschickt wurden. Der Inhalt dieser Nachrichten bleibt rätselhaft, und genau das macht den Fall für die Familie so schwer einzuordnen. Christoph, ein 19-jähriger Sohn von Michaela B. aus erster Ehe, sagte: "Was mir sofort auffiel: Ihre vier Chihuahuas – eines der Tiere ist trächtig – dürften schon seit vielen Stunden unversorgt gewesen sein". Er ergänzte: "Weswegen ich ziemlich beunruhigt war."
Michaela B. ist eine Vierfachmutter; neben Christoph und Emely hat sie noch zwei weitere Kinder aus einer anderen Beziehung. Die beiden Kinder aus erster Ehe machen sich große Sorgen um ihre Mutter. Dass die Hunde offenbar schon am Tag des Verschwindens seit vielen Stunden ohne Versorgung gewesen sein dürften, ist für Christoph ein Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt und die Familie nicht auf eine einfache Erklärung setzen kann.
Die österreichische Kronen Zeitung berichtet über den Vermisstenfall. Für die Angehörigen bleibt vor allem die Frage, was am 13. Februar nach dem Weg Richtung Bahnhof Wildon geschah und wer die später versandten Nachrichten in ihrem Namen absetzte. Bis das geklärt ist, bleibt der Fall von Vermisste Michaela B ein offenes und beunruhigendes Rätsel für die Familie.

