Lesen: Wiener Kindergärtnerin Schwanger von 14-Jährigem – Polizei ermittelt

Wiener Kindergärtnerin Schwanger von 14-Jährigem – Polizei ermittelt

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Die Wiener Polizei ermittelt gegen eine Kindergärtnerin, die nach Angaben aus Ermittlerkreisen von einem 14-jährigen Schüler schwanger geworden sein soll. Der Verdacht kam erst ans Licht, nachdem die Frau ihr ungeborenes Kind verloren hatte und den Vorfall selbst bei den Behörden meldete.

Nach den vorliegenden Angaben soll die Pädagogin den Schüler vor mehreren Monaten auf einem der etwa 15 Bildungscampusse in Wien kennengelernt haben. Die beiden sollen sich über längere Zeit heimlich getroffen haben. Kollegen der Frau hätten davon über mehrere Monate gewusst und geschwiegen. Erst als sie schwanger wurde und das Kind verlor, offenbarte sie die Beziehung. Seitdem ist sie krankgeschrieben.

Die Frau soll zur Tatzeit mindestens zehn Jahre älter gewesen sein als der Schüler. Ihr genaues Alter ist bislang nicht bekannt. Die Schulleitung kam nach Kenntnis des Verdachts ihrer Meldepflicht nach und informierte die Abteilung , die sowie die . Die Kindergärtnerin wurde wegen mutmaßlichen Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses angezeigt.

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Der Fall ist auch deshalb heikel, weil die Behörden laut Bericht prüfen, ob der Junge zur fraglichen Zeit bereits 14 Jahre alt war. Wäre er 13 gewesen, würde er strafrechtlich als unmündig gelten. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, wie der Fall juristisch bewertet wird: als Beziehung zwischen zwei strafrechtlich anders zu beurteilenden Minderjährigen oder als Fall eines klaren Macht- und Vertrauensmissbrauchs.

Für die Frau steht damit nicht nur ihre derzeitige Krankenstandszeit auf dem Spiel, sondern auch ihre berufliche Zukunft. In Österreich droht ihr nach § 212 StGB eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren. Die Ermittler behandeln den Fall als mutmaßlichen Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses.

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