Lesen: Uno Sicherheitsrat: Österreich schlägt Deutschland und gewinnt Sitz 2027/2028

Uno Sicherheitsrat: Österreich schlägt Deutschland und gewinnt Sitz 2027/2028

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Österreich hat sich am Mittwoch in der einen nicht ständigen Sitz im für die Periode 2027/2028 gesichert und Deutschland im Rennen um die zwei westeuropäischen Plätze klar ausgestochen. In der geheimen Wahl kam die Republik auf 131 Stimmen und übertraf damit die nötige Zweidrittelmehrheit von 127 Stimmen deutlich.

Für war der Moment mehr als ein diplomatischer Erfolg auf dem Papier. Die Außenministerin nahm persönlich an der Sitzung teil und erlebte nach der Verkündung des Ergebnisses großen Jubel in ihrer Delegation. Der Drang nach diesem Sitz ist kein Zufall: Gerade heute wird in Wien und in mehreren Hauptstädten genau auf diese Wahl geschaut, weil sie unmittelbar festlegt, wer in zwei Jahren bei den zentralen Beratungen über Frieden, Sicherheit und Stabilität mit am Tisch sitzt.

Deutschland, das gemeinsam mit Österreich und Portugal um die beiden Sitze aus der westeuropäischen Gruppe gerungen hatte, blieb trotz des Prestigewettbewerbs bei 104 Stimmen hängen. war ebenfalls vor Ort und sprach von einer echten Enttäuschung; zugleich machte er klar, dass Deutschland von Beginn an im Nachteil gewesen sei. Österreich setzte sich damit in einem Rennen durch, das aus österreichischer Sicht seit Jahren vorbereitet worden war: Nach dem Ende der letzten Mitgliedschaft 2011 begann Wien schon damals mit den Vorarbeiten für die jetzige Kandidatur.

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Den zweiten westeuropäischen Sitz gewann Portugal mit 134 Stimmen. Die übrigen Vergaben gerieten dagegen zur Formsache: Trinidad und Tobago holte 181 Stimmen für den Platz Lateinamerika und Karibik, Simbabwe bekam 182 Stimmen für Afrika. In der Asien-Pazifik-Gruppe setzte sich Kirgistan nach mehreren Wahlgängen gegen die Philippinen durch. Die Sitzung wurde von als Präsidentin der UNO-Generalversammlung geleitet.

Für Wien ist der Erfolg mehr als ein Symbol. Der nicht ständige Sitz verschafft Österreich in der Periode 2027/2028 direkten Zugang zu den Entscheidungen eines Gremiums, das über Sicherheit und Konflikte weltweit mitprägt. Welche konkreten diplomatischen Prioritäten die Regierung dort setzen will, blieb zunächst offen. Sicher ist nur: Mit dem Votum vom Mittwoch ist Österreich wieder dort, wo die entscheidenden Gespräche geführt werden.

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