Lesen: Wetter Wien: GeoSphere meldet einen der trockensten und wärmsten Frühlinge

Wetter Wien: GeoSphere meldet einen der trockensten und wärmsten Frühlinge

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hat am Freitag eine vorläufige Klimabilanz veröffentlicht, die für Österreichs Frühling gleich zwei Rekorde nahelegt: außergewöhnliche Wärme und außergewöhnliche Trockenheit. Im Flächenmittel fehlten von März bis Mai 50 Prozent auf die übliche Niederschlagsmenge, und nach Angaben von hat es einen solchen Mangel seit Beginn der Aufzeichnungen vor 169 Jahren noch nie gegeben.

Gerade deshalb wird nach wetter wien gesucht: Die Bilanz kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Trockenheit bereits acht Monate anhält und nur im Februar kurz unterbrochen war. Für Leser in Wien und darüber hinaus ist das nicht nur eine Zahl aus der Klimastatistik, sondern ein Hinweis darauf, dass die trockene Phase nicht beendet ist, obwohl der meteorologische Frühling längst abgeschlossen ist.

Besonders hart traf es einzelne Regionen. In Flachgau im Salzburger Land und im Innviertel in Oberösterreich lag das Defizit bei bis zu 80 Prozent. Die beiden bisherigen Negativmarken stammen aus den Jahren 1865 und 1946, als das Minus jeweils 41 Prozent erreichte. Der aktuelle Frühling landet damit auf Platz sechs in der 260-jährigen Messreihe und ist zugleich bereits die 22. zu warme Saison in diesem Jahrzehnt.

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Auch die Temperaturen lagen klar über dem Langzeitmittel. In den Niederungen war es im Frühling 1,2 Grad wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020, in den Bergen 1,3 Grad. Gegenüber dem Vergleich von 1961 bis 1990 betrug die Abweichung 2,7 Grad. Dazu kam ein Sonnenüberschuss von 15 Prozent im Bundesmittel, in Oberösterreich teils von bis zu 30 Prozent.

Der Frühling zeigte dabei ein Wetterbild mit Bruchstellen. Auf drei Wochen Hochdruckwetter im März mit meist sonnigen, warmen und trockenen Tagen folgte eine Kaltphase, in der die Temperatur um bis zu 30 Grad einbrach und teils heftiger Schneefall einsetzte. In Achensee und Mariazell fielen in dieser Zeit rund 30 Zentimeter Neuschnee. Im April begann der Monat winterlich, bevor nach wenigen Tagen ein einsetzte und an vielen Stationen die 25-Grad-Marke überschritten wurde.

Für die Folgen ist die Bilanz bereits jetzt deutlich. Niedrige Grundwasserstände, steigende Waldbrandgefahr und mögliche Ernteausfälle in der Landwirtschaft sind die direkte Folge eines Frühlings, der zugleich warm und trocken war. Offen bleibt, wann der Niederschlagsmangel endet und ob die kommenden Monate genug Regen bringen, um die Lage zu entspannen.

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