Lesen: Karlsruher Sc verabschiedet Eichner und mehrere Profis vor dem Saisonende

Karlsruher Sc verabschiedet Eichner und mehrere Profis vor dem Saisonende

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Nach dem 1:1-Heimspiel des gegen den wurde am Samstagabend nicht nur über Fußball gesprochen, sondern vor allem über Abschiede. Schiedsrichter pfiff die Partie als seinen letzten Einsatz in seiner aktiven Laufbahn ab. Kurz darauf trat im Mannschaftskreis vor sein Team und fand seine letzten Worte als Cheftrainer des KSC.

Vor der Gegengerade betraten anschließend Beirat und Geschäftsführung den Rasen und nahmen die Verabschiedungen vor. Die Tribünen waren nach dem Abpfiff weiter gefüllt, als der Club jene Spieler und Verantwortlichen würdigte, deren Zeit in Karlsruhe endet oder bereits endet. Für Eichner schließt sich mit Ablauf dieser Saison nach sechseinhalb Jahren ein Kapitel, das ihn vom Nachwuchs- und Co-Trainer bis an die Seitenlinie der Profis führte.

Mit verabschiedet wurde , der vor zwei Jahren von Eintracht Frankfurt in die Fächerstadt gewechselt war und dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft. Auch verlässt den KSC nach zwei Jahren. Er arbeitete in den vergangenen zwei Spielzeiten bei den Profis und kam zudem bei der U23 in der Oberliga zum Einsatz. Stephan Ambrosius kehrt nach einem halben Jahr zum zurück, Roko Simic nach einer Saison zu Cardiff City.

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Philipp Förster spielte eine Saison für den KSC, kam in 28 Partien auf drei Torvorlagen und wird nach Ablauf seines Vertrags nicht weitergebunden. Dzenis Burnic verlässt den Club nach drei Spielzeiten, in denen er jeweils die 30-Spiele-Marke knackte. Insgesamt kommt er auf 97 Einsätze, fünf Tore und sieben Vorlagen; in diesem Sommer steht für ihn mit der bosnischen Nationalmannschaft die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA an.

Besonders schwer wiegt der Abschied von , dessen Trennung seit Ende April feststeht. Der Stürmer absolvierte sechs Spielzeiten für den KSC, sammelte wettbewerbsübergreifend 220 Partien, erzielte 73 Treffer und legte 25 weitere Tore auf. Damit steht er auf dem sechsten Platz der ewigen Torjägerliste des Clubs. Schleusener sagte, die insgesamt sechs Jahre beim KSC seien eine ganz besondere Zeit für ihn gewesen.

Der KSC verliert damit an einem Abend nicht nur langjährige Leistungsträger, sondern auch Gesichter, die den Club über verschiedene Rollen geprägt haben. Mario Eggimann dankte Eichner ausdrücklich für dessen Arbeit und sprach von einem echten Aushängeschild des Vereins. Timon Pauls würdigte zugleich den Einsatz von Saglimbeni, Ambrosius, Simic, Förster, Burnic und Schleusener und betonte, alle hätten ihr Herz auf dem Platz gelassen. Für Karlsruhe endet damit nicht einfach eine Saison, sondern eine Phase, in der mehrere vertraute Namen gleichzeitig verschwinden.

Intern stehen die nächsten Schritte bereits fest: Mit dem Saisonende werden die auslaufenden Verträge bewertet, und der KSC muss die Lücken in Kader und Trainerteam schließen. Die sportliche und emotionale Zäsur dieses Abends macht klar, wie groß der Umbruch in Karlsruhe ausfällt. Wer sich den Rahmen des Heimspiels und die Begleitumstände noch einmal ansehen will, findet weitere Details in der Übersicht zu Ksc – Bochum: Karlsruher SC informiert über Shuttle, Sperren und Abschied.

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