Lesen: Ford startet „Ready Set Ford“ mit neuen E- und Hybridmodellen in Europa

Ford startet „Ready Set Ford“ mit neuen E- und Hybridmodellen in Europa

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hat am Mittwoch eine neue Strategie für sein Europa-Geschäft vorgestellt und sie „“ genannt. Der Konzern kündigte an, in den nächsten drei Jahren zwei neue Nutzfahrzeuge und fünf völlig neue Pkw auf den Markt zu bringen.

Zu den neuen Modellen gehört ein Multi-Energy-Ableger der globalen Bronco-Familie, der ab 2028 im Werk Valencia gebaut werden soll. Ford stellte außerdem einen kleinen elektrischen Hatch mit eigenständigem Design und typischem Fahrverhalten in Aussicht sowie einen neuen vollelektrischen kleinen SUV, dessen Vorlage Rallye- und Geländetauglichkeit sein soll. Bis Ende 2029 sollen zusätzlich zwei weitere Multi-Energy-Crossover mit Rallye-DNA folgen.

Für den Nutzfahrzeugbereich nannte Ford den Transit City und den Ranger Super Duty als Teil der überarbeiteten europäischen Palette. Der Transit City soll nach Werksangaben eine Reichweite von bis zu 254 Kilometern bieten und sich in etwas mehr als 33 Minuten vollständig laden lassen. Der Ranger Super Duty soll mehr als 1.000 Kilogramm zusätzlich tragen können als der Standard-Ranger.

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Die Ankündigung ist Fords bislang klarster Versuch, Europas schleppenden Übergang zu emissionsärmeren Antrieben mit einem breiteren Produktmix zu beantworten, statt sich nur auf reine Elektroautos zu stützen. Das kommt nach einer Phase, in der der Konzern einen großen 14-Milliarden-Pfund-Abschreiber im Zusammenhang mit Elektrofahrzeugen verkraften musste und seine Strategie für den Kontinent neu ausrichtet.

sagte, Ford sei „committed to supporting customers on the journey to a zero emission future“. Fords Europachef formulierte es noch deutlicher: „the fastest route to zero emissions is the one people will actually take“. Baumbick fügte hinzu, dass es „counterproductive“ wäre, Emissionsziele von der Kundennachfrage zu entkoppeln.

Gerade dieser Punkt macht die neue Linie bemerkenswert. Ford setzt nicht nur auf Elektrifizierung, sondern auf eine Mischung aus Elektro-, Hybrid- und anderen Antriebsarten, die in Europa offenbar schneller akzeptiert werden könnten als ein reiner E-Kurs. Das Unternehmen will später in diesem Monat weitere Details zur Kampagne veröffentlichen.

Für die Marke ist das mehr als eine Modellpflege. Mit neuen Pkw, einer frischen Transporterfamilie und der Rückkehr eines Bronco-Ablegers nach Valencia macht Ford deutlich, dass Europa wieder mehr als ein Nebenmarkt sein soll. Die eigentliche Frage ist damit vorerst beantwortet: Ford will in Europa nicht warten, bis sich der Markt von selbst dreht, sondern ihn mit einem breiteren Angebot aktiv in Bewegung bringen.

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