Luna Jordan ist am Mittwoch, 13. Mai 2026, plötzlich und völlig unerwartet gestorben. Die Schauspielagentur Players machte ihren Tod am Montag, 18. Mai 2026, öffentlich und berief sich dabei laut RTL und Focus auf die Familie der Verstorbenen. Sie wurde 24 Jahre alt.
Eine Todesursache ist bislang nicht bekannt. Für viele kam die Nachricht besonders hart, weil Jordan nur wenige Tage vor ihrem Tod auf Instagram ihr nächstes Projekt Hamburg Days angekündigt hatte. Darin sollte sie die Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr spielen. Ob sie in der Serie noch zu sehen sein wird, ist derzeit offen, während die Dreharbeiten laufen.
Jordan stand seit ihren Kindheitstagen vor Kameras. Zuletzt fiel sie vor allem mit ihrer Rolle in der Serie Euphorie auf, daneben war sie in Formaten wie Polizeiruf 110, SOKO Hamburg und Jenseits der Spree an der Seite von Jürgen Vogel zu sehen. Auch im Drama Fuchs im Bau spielte sie mit, für das sie 2022 den österreichischen Filmpreis für die Beste weibliche Nebenrolle erhielt.
Mit ihrem Preis ging Jordan ungewöhnlich offen um. In ihrer Dankesrede sprach sie laut Bild über sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche. Später beschrieb sie in der NDR-Dokumentation Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs auch, wie sie ihre Kindheits- und Jugendjahre erlebte und dass es ihr zunehmend schwerer fiel, sich von den teils schweren Erfahrungen ihrer Figuren zu distanzieren.
Dass sie kurz vor ihrem Tod noch ein neues Projekt angekündigt hatte, macht die Nachricht besonders scharf. Hamburg Days war für Jordan mehr als ein weiterer Drehtag; es war ein weiterer Schritt in einer Laufbahn, die früh begann, sich stetig ausweitete und nun mitten in der Arbeit jäh abgebrochen wurde.

