Lesen: Rick Okon in „Zwei am Zug“: ZDF zeigt ungewöhnliche Liebesgeschichte

Rick Okon in „Zwei am Zug“: ZDF zeigt ungewöhnliche Liebesgeschichte

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ZDF zeigt am 17. Mai 2026 um 20.15 Uhr den Film „“, in dem als Otis zu sehen ist. Schon seit dem 16. Mai 2026 steht die Produktion zudem im Streamingportal bereit. Damit rückt eine Geschichte ins Hauptabendprogramm, die auf einer ungewöhnlichen Konstellation beruht: eine ältere Frau und ein jüngerer Mann, beide emotional festgebunden an andere Menschen.

Im Zentrum stehen Sandra, gespielt von , und Otis. Sandra ist mit verheiratet, den spielt. Otis wiederum ist in Bill verliebt, seine beste Freundin wird von dargestellt. Die beiden kommen nach einem unplanmäßigen Zughalt mitten im Nirgendwo erstmals miteinander ins Gespräch. Aus diesem Moment entwickelt sich eine Verbindung, die weniger auf Romantik als auf Erkenntnis beruht. Beide merken, dass sie sich den Menschen, die sie lieben, oft unterordnen. Otis sagt Sandra sinngemäß, sie sitze fest und entschuldige sich ständig dafür, obwohl sie nichts dafür könne. Sandra kontert, sie müsse sich anhören, wie er Bill hinterherwinsle. Später bringt sie das gemeinsame Thema auf den Punkt: Jede Beziehung sei anders, aber warum machen sich Menschen so klein?

Dass der Film genau jetzt läuft, hat auch mit dem Sendeplatz zu tun. „Zwei am Zug“ ist die letzte Ausgabe von ZDFs „“ vor der Sommerpause und damit ein Abschluss vor der Unterbrechung des Formats. Der Stoff setzt auf eine Konstellation, die im deutschen Fernsehen noch immer auffällt: nicht das klassische Paar, sondern zwei Figuren, deren Bindungen an andere Menschen die eigentliche Spannung tragen. Sandra bleibt an Christian gebunden, Otis an Bill, und gerade daraus entsteht die Nähe zwischen ihnen.

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Im Verlauf des Films begegnen Sandra und Otis ihren Liebsten schließlich gemeinsam und trinken nachts am Strand. Dieser Schritt verschiebt die Geschichte von der stillen Verunsicherung in eine offener gefasste, fast versöhnliche Bewegung. Wer wissen will, warum Rick Okon die Liebesgeschichte gereizt hat, findet dazu auch eine Einordnung in dem Beitrag Rick Okon in «Zwei Am Zug»: Warum ihn die Liebesgeschichte reizt. Am Ende bleibt von „Zwei am Zug“ vor allem eines: Die Beziehung zwischen Sandra und Otis ist nicht einfach ein Zwischenstopp, sondern der Moment, in dem beide begreifen, wie sehr sie sich selbst zurücknehmen.

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