Lesen: Rick Okon in «Zwei Am Zug»: Warum ihn die Liebesgeschichte reizt

Rick Okon in «Zwei Am Zug»: Warum ihn die Liebesgeschichte reizt

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ist nach zwei Jahren zurück im „“-Kosmos auf einer ganz anderen Spur: In seinem neuen ZDF-Film „“ spielt der 37-Jährige einen Single, der sich in eine ältere Frau verliebt. Für ihn ist genau dieser Unterschied zwischen den Figuren der Reiz der Geschichte. „Ich fand den Altersunterschied der beiden Hauptfiguren spannend“, sagte Okon.

Der Film setzt auf eine Begegnung, die das Selbstbild beider Figuren ins Wanken bringt. Okon sagte dazu: „Alter spielt in der Liebe keine Rolle.“ Die beiden beginnen durch einen Zufall, sich selbst zu hinterfragen. Wer „Zwei am Zug“ anschaut, bekommt damit keine einfache Romanze, sondern eine Geschichte über Anziehung, Unsicherheit und die Frage, was zwischen zwei Menschen zählt, wenn der erste Eindruck nicht alles erklärt.

Für Okon hat das Thema auch einen persönlichen Anker. Er ist nach eigener Aussage leidenschaftlicher Bahnfahrer, besitzt seit vielen Jahren eine BahnCard, hat kein Auto und ist nur mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Dass ausgerechnet ein Zugfilm ihn jetzt beschäftigt, passt also zu seinem Alltag. Wer mehr über die Filmkollegin und ihre Sicht auf das Projekt lesen will, findet ein weiteres Gespräch über Singlesein, Beruf und „Zwei am Zug“ unter spricht über Singlesein, Beruf und „Zwei am Zug“.

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Der Dreh fällt für Okon in eine Phase, in der er längst Abstand zu seiner bekanntesten Rolle gewonnen hat. Sechs Jahre lang spielte er im „Tatort“ Dortmund, bevor er vor zwei Jahren ausstieg. Rückblickend verteidigt er diese Entscheidung weiter. „Das war damals eine bewusste Entscheidung, die ich auch zwei Jahre danach noch vertreten kann“, sagte er. Zugleich blickt er freundlich auf die Zeit zurück: „Ich hatte eine wunderschöne Zeit beim „Tatort“ Dortmund, die aber zeitlich für mich begrenzt war.“ Er traf dort viele Menschen, die bis heute Teil seines Lebens sind.

Das Gespräch mit Okon fand in der Schweiz statt, wo er derzeit für die ARD-Serie „“ dreht. Genau dort zeigt sich auch, wie offen seine Laufbahn nach dem Abschied vom sonntäglichen Krimi geworden ist: weg von der festen Figur, hin zu Rollen, die stärker auf Beziehung und Widerspruch setzen. Für „Zwei am Zug“ bedeutet das vor allem eines: Die Liebesgeschichte lebt nicht von der Größe des Altersunterschieds, sondern davon, dass zwei Menschen durch Zufall gezwungen werden, sich neu zu sehen. Und genau das macht den Film für Okon nachvollziehbar und für das Publikum anschlussfähig.

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