Lesen: Brigitte Macron weist Vorwurf nach Buch über Palastrede mit Macron zurück

Brigitte Macron weist Vorwurf nach Buch über Palastrede mit Macron zurück

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hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe im vergangenen Jahr ins Gesicht geschlagen, nachdem sie Textnachrichten zwischen ihm und der französisch-iranischen Schauspielerin gelesen habe. Die 73-Jährige habe die Darstellung direkt gegenüber dem Autor zurückgewiesen, hieß es aus ihrem Umfeld am Mittwoch.

Die Vorwürfe beziehen sich auf eine Szene aus May last year, als das Paar sich im Rahmen eines Staatsbesuchs in Vietnam auf das Aussteigen aus einem Flugzeug vorbereitete. Damals war öffentlich zu sehen, wie Brigitte Macron den 48 Jahre alten Präsidenten offenbar ins Gesicht schob. Ein Elysée-Beamter erklärte bereits im vergangenen Jahr, die beiden hätten nur herumgealbert, und der Elysée-Palast tat den Vorfall als Neckerei ab.

Jetzt steht die Episode wieder im Mittelpunkt, weil das Buch erschienen ist. Darin sagt Autor , ihm seien aus dem Umfeld des Präsidentenpaares Hinweise zugetragen worden, Macron habe über mehrere Monate eine rein platonische Beziehung zu Farahani unterhalten. Er behauptet zudem, einzelne Nachrichten seien weiter gegangen als gewöhnlich und eine davon habe gelautet: „I find you very pretty“.

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Nach Tardifs Darstellung soll Brigitte Macron eine Nachricht gelesen haben, die sie nie hätte sehen sollen. Das habe zu einem Streit geführt, der länger und schärfer gewesen sei als sonst, sagte er. Aus diesem Konflikt seien Spannungen innerhalb der Ehe entstanden, die schließlich eine private Szene in die Öffentlichkeit getragen hätten. Tardif schilderte außerdem, das Paar habe sich auf dem Flug nach Vietnam gestritten, bevor es zu dem angeblichen Schlag gekommen sei.

Das Umfeld der Präsidentengattin widerspricht dieser Version entschieden. Nach Angaben von Personen, die Brigitte Macron nahestehen, hat sie dem Autor am 5. März kategorisch erklärt, dass sie niemals auf das Handy ihres Mannes schaue. Dieselben Kreise wiesen auch die Behauptung zurück, die Szene sei ein Zeichen ehelicher Krise gewesen. Ein weiterer mit Brigitte Macron vertrauter Informant teilte zudem mit, sie habe die Vorwürfe auch gegenüber einem anderen Medium kategorisch bestritten.

Farahani selbst hatte Spekulationen über eine Beziehung zu Macron schon im vergangenen August zurückgewiesen. Gegenüber dem Magazin sagte sie damals: „It comes in waves, it appears, disappears... I watch, I observe: what can I do? It doesn't even bother me.“ Auf die anhaltenden Gerüchte angesprochen fügte sie hinzu: „The question is why people are interested in this kind of story. I think there's a lack of love in some people, and they need to create such romances to fill that void.“

Damit bleibt von der neuen Buchveröffentlichung vor allem eines: ein längst bekannter, öffentlich beobachteter Moment aus Vietnam und die Frage, wie weit sich aus einem kurzen Bild eines Präsidentenpaares mit belasteter Privatsphäre eine politische Geschichte bauen lässt. Brigitte Macron hält an ihrer Zurückweisung fest, und aus dem Élysée kommt weiter die Linie, dass es sich damals nur um Spielerei gehandelt habe.

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