Lesen: Sven Ulreich bleibt bis 2027: Bayern baut das Torwartteam um Neuer auf

Sven Ulreich bleibt bis 2027: Bayern baut das Torwartteam um Neuer auf

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hat bis 2027 gebunden und um ein weiteres Jahr verlängert. Der Verein teilte die Personalien am Freitagnachmittag mit und stellte zugleich klar, dass Neuer, Ulreich und künftig das Torwartteam bilden.

Für Ulreich bedeutet die Verlängerung Planungssicherheit in einer Phase, in der Bayern seinen Kader auf der wichtigsten Position neu ordnet. Neuer bleibt mit 40 Jahren ein Jahr länger, während Urbig, 22, als designierter Nachfolger aufgebaut wird. Der Club verknüpft damit Erfahrung, Übergang und Zukunft in einer Besetzung, die nicht mehr offen gelassen werden soll.

machte deutlich, dass der Kurs im Tor bewusst Schritt für Schritt verfolgt wird. Neuer, Ulreich und Urbig bildeten ein Team, in dem jeder seine Rolle habe und das sich gemeinsam entwickle, sagte der Sportvorstand sinngemäß. Ulreich und Neuer würden Urbig weiter auf seinem Weg unterstützen, damit er zur Zukunft des FC Bayern werden könne. Eberl sprach von einer neuen Saison in einer perfekten Konstellation.

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Die Entscheidung passt zu einem Verein, der die Debatte um Neuers Karriereende erst vor kurzem offenhalten ließ. Noch bis zuletzt war spekuliert worden, ob der Kapitän nach dieser Spielzeit aufhört. Nun ist klar: Bayern setzt weiter auf ihn, und zwar nicht nur als Leistungsträger, sondern auch als Orientierungspunkt für den Mann, der ihm folgen soll.

sagte, er wolle Neuer nach seinem Geschmack noch ein Jahr halten und ihn bitten, für Urbig ein Patronat zu übernehmen. Der Ehrenpräsident stellt den 22-Jährigen damit mitten in ein Modell, das auf Begleitung statt abruptem Schnitt setzt. Für Bayern ist das mehr als eine Übergangslösung, weil der Verein den Nachfolger schon in die Struktur eingebaut hat.

Zum Gesamtkonzept gehört auch Alexander Nübel. Der Keeper ist bis 2030 an Bayern gebunden, sein Leihgeschäft endet im Sommer. Nach zwei Jahren bei und drei Leihjahren beim steht damit ein weiterer Rückkehrer im Hintergrund, der die interne Rangordnung im Tor zusätzlich prägt.

Neuer selbst hatte sich zuletzt auch mit einem persönlichen Blick auf seine Form beschäftigt. Er berichtete, er habe sich eine App heruntergeladen, ähnlich einer Raststätten-Bewertung mit Rot, Gelb und Grün, und darin Trainingsleistung, Spielleistung, Befinden und Glücksgefühl festgehalten. Am Ende, sagte er, habe bei 90 Prozent Grün gestanden. Für Bayern ist genau diese Mischung aus Erfahrung und Stabilität der Grund, warum der Klub beim Torwartthema keinen Bruch will. Mit Ulreich bleibt ein verlässlicher Teil des Plans an Bord, mit Urbig wird der Übergang vorbereitet, und mit Neuer bleibt der Fixpunkt vorerst noch da.

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