Lesen: Sydney: Kontaktverbot gegen Mann im Fall Ingrid Alexandra Von Norwegen

Sydney: Kontaktverbot gegen Mann im Fall Ingrid Alexandra Von Norwegen

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Ein Gericht in Sydney hat am Donnerstag ein vorläufiges Kontaktverbot gegen einen 63-jährigen Mann verhängt, dem vorgeworfen wird, von Norwegen zu verfolgen. Noch vor dem Ende des Tages wurde er festgenommen, nachdem er außerhalb des einen Kameramann angegriffen haben soll.

Warum der Fall gerade jetzt Aufmerksamkeit bekommt, liegt auch an der Prinzessin selbst: Ingrid Alexandra, 22, hat ihre Studienzeit an der University of Sydney diese Woche abgebrochen und ist nach Norwegen zurückgekehrt, um bei ihrer schwer kranken Mutter zu sein. Sie kam am Mittwoch in Oslo an. Damit rückt ein Verfahren, das zunächst wie ein lokaler Gerichtstermin wirkte, plötzlich in den unmittelbaren Kontext einer norwegischen Thronfamilie, die zwischen Australien, Japan und Oslo zugleich unter Druck steht.

Das Verbot geht weit über den direkten Kontakt zur Prinzessin hinaus. Es umfasst auch ihre Familie, darunter und . Der Mann selbst wies die Vorwürfe vor Gericht zurück. Er sagte, er habe der 22-Jährigen nur eine Karte an ihre Unterkunft an der University of Sydney geschickt, um Freundschaft zu erbitten. Trotzdem blieb es bei der Anordnung des Gerichts.

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Die Polizei sagte, die Festnahme sei gegen 10:20 Uhr erfolgt, nachdem der Mann nach dem Verlassen des Gerichts nahe eines Hotels einen Fotografen der angegriffen haben soll. Das ist der Bruch in der Geschichte: Der Beschuldigte schildert sich als jemand, der nur Kontakt gesucht habe, doch die Justiz reagierte mit einem Schutzbeschluss und die Beamten nahmen ihn wenig später fest. Für die Behörden war das offenbar kein bloßer Streitfall, sondern ein Fall mit akuter Sicherheitsdimension.

Der Familienhintergrund macht die Sache zusätzlich schwer. Haakon hatte am Mittwoch in Japan eine Reise von vier auf drei Tage verkürzt, weil es Mette-Marit nicht gut geht; er nannte ihren Zustand ernst und sagte, die Familie schöpfe Kraft daraus, zusammenzukommen. Mette-Marit hat 2018 öffentlich gemacht, dass sie an einer seltenen Form von Lungenfibrose leidet, die fortschreitet und möglicherweise eine Lungentransplantation nötig machen könnte. Sie ist kürzlich zudem mit einem Sauerstoffgerät öffentlich aufgetreten. Auf der anderen Seite steht nun ein Verfahren, das in Sydney begonnen hat und vorerst mit einer Festnahme endet. Was als Nächstes vor Gericht folgt, ist offen.

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