Prinzessin Ingrid Alexandra kehrt vorübergehend aus Australien nach Norwegen zurück, weil sie bei ihrer Mutter Mette-Marit sein will. Kronprinz Haakon sagte am Montag, die 22-Jährige wolle bald nach Hause kommen, nachdem sich der Zustand der Kronprinzessin in jüngster Zeit verschlechtert habe.
Genau deshalb richtet sich der Blick heute auf die Familie: Haakon machte öffentlich, dass Mette-Marit sich wieder schlechter fühle. Er sagte, Ingrid Alexandra wolle sich jetzt zu Hause einfinden, weil die familiäre Lage es verlange. Die Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem jeder nächste Schritt der königlichen Familie sofort auf die Termine der Beteiligten durchschlägt.
Ingrid Alexandra studiert seit dem vergangenen Sommer an der University of Sydney internationale Beziehungen und politische Ökonomie. Nach den bisherigen Angaben soll sie ihr dreijähriges Bachelorstudium dennoch fortsetzen und abschließen. Ihr Rückflug bedeutet also keine Abkehr von dem Plan, sondern eine Unterbrechung, deren Dauer offen bleibt.
Haakons Worte zeigen, wie ernst die Lage inzwischen ist. Er sagte, er habe seine offizielle Reise nach Japan von vier auf drei Tage verkürzt, weil er sich weit weg von zu Hause gefühlt habe und bei Mette sein wollte. Die Verschlechterung betrifft damit nicht nur die Gesundheit der Kronprinzessin, sondern auch die Frage, wie lange die Familie ihren Alltag noch normal organisieren kann.
Hinzu kommt ein weiterer Belastungsfaktor in Australien: Ein 63-jähriger mutmaßlicher Stalker soll Ingrid Alexandra dort verfolgt haben. Königlich zugewiesene Bodyguards fingen zudem einen hochverdächtigen Brief ab, der an ihre Campus-Adresse gerichtet war; Polizei aus New South Wales ging der Sache an der Universitätsresidenz nach. Der Fall soll am Mittwoch vor das örtliche Gericht in Newton kommen.
Mette-Marit leidet an einer unheilbaren Lungenerkrankung, und die jüngsten Aussagen deuten darauf hin, dass sich ihr Zustand nicht stabilisiert hat. Für Ingrid Alexandra ist die Rückkehr damit vor allem ein Familienbesuch in einer ernsten Phase. Wie lange sie in Norwegen bleibt, ist noch nicht festgelegt — und genau das wird als Nächstes entscheidend sein.

