Die Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit wächst weiter, und nun rückt ausgerechnet ihr Sohn Sverre Magnus in den Blick der norwegischen Öffentlichkeit. Der 20-Jährige soll nach einem längeren Aufenthalt in Italien wieder nach Norwegen zurückgekehrt sein, während seine Mutter mit einer schweren Lungenerkrankung lebt und ihre royalen Aufgaben nur noch eingeschränkt erfüllen kann.
Der norwegische Hof hatte zuletzt mitgeteilt, dass die 52-Jährige auf eine mögliche Lungentransplantation vorbereitet werde. Kurz darauf wurde Mette-Marit erneut mit einem Sauerstoffgerät in der Öffentlichkeit gesehen, ein Bild, das die Lage der Kronprinzessin auch mit Blick auf die Berichte über ihren Gesundheitszustand weiter verschärfte. Die Entwicklung war auch Thema in einem früheren Beitrag über die sichtbar geschwächte Prinzessin am 17. Mai sowie über ihren Auftritt mit Sauerstoffgerät.
Für das Königshaus kommt die Bewegung um Sverre Magnus zu einem heiklen Zeitpunkt. Medienberichte zufolge hatte er in Mailand eine neue Lebensphase begonnen, nachdem er vor rund einem Jahr nach Italien gegangen war, um Erfahrungen in Film und Fotografie zu sammeln und sich beruflich weiterzuentwickeln. Dafür gründete er auch eine eigene Firma. In den vergangenen Wochen trat er nun wieder häufiger gemeinsam mit der Königsfamilie auf und übernahm teilweise auch eigene Termine.
Dass ausgerechnet jetzt wieder mehr Familienpräsenz möglich ist, dürfte in Oslo genau registriert werden. Prinzessin Ingrid Alexandra lebt wegen ihres Studiums in Australien, sodass die öffentliche Belastung für Kronprinz Haakon und seine Frau ohnehin größer geworden ist. Royal-Expertin Caroline Vagle sagte, es sei gut zu sehen, dass Haakon bei öffentlichen Aufgaben Unterstützung bekomme.
Der mögliche Effekt von Sverre Magnus' Rückkehr geht damit über eine reine Familiennachricht hinaus. Wenn er in Norwegen bleibt und weiter bei Terminen mitwirkt, könnte er das Haus in einer Phase stützen, in der Mette-Marit wegen ihrer chronischen Lungenfibrose nur begrenzt einsatzfähig ist. Die eigentliche Frage ist deshalb nicht mehr, ob der Hof auf zusätzliche Hilfe angewiesen ist, sondern wie viel davon die Familie in den kommenden Monaten tatsächlich tragen kann.

