Parque Arauco hat im Zentrum Parque Arauco Kennedy in Las Condes, Santiago de Chile, einen neuen gastronomischen Bereich mit zwei Etagen eröffnet und damit den alten Food Court geschlossen. Die neue Anlage umfasst 26 Lokale und setzt auf ein offenes Format mit einer Außenterrasse, die optisch mit dem städtischen Umfeld verbunden ist.
Zum Angebot gehören bestätigte Marken wie Ramen One, Emporio Schwencke, El Valenciano und Falafel Republic. Dazu kommen mit Peruvian Street Food und Vapiano Express zwei exklusive Konzepte, die speziell für diesen Raum entwickelt wurden und in anderen Malls in Chile nicht vertreten sind. Der Bereich ist für Mittagessen, den Nachmittag, den Abend und die Zeit nach Feierabend ausgelegt, während die Terrasse laut Parque Arauco den Blick auf den Parque Araucano und den Sektor Nueva Las Condes freigibt.
Mit dem neuen Food Court treibt der Betreiber seine Expansionsstrategie nach der Übernahme und Eingliederung von Open Plaza Kennedy voran. Das Unternehmen will den Komplex zu einem großen Mixed-Use-Projekt machen, in dem Gastronomie, Handel, Büros und Wohnen enger zusammenrücken. Insgesamt soll das Zentrum 94 gastronomische und kommerzielle Angebote vereinen, verteilt auf mehrere Bereiche, darunter der Boulevard mit 27 Lokalen, Bazar Gourmet mit 10 und Santiago Open Gourmet mit 9.
Die Eröffnung passt in einen größeren Bauplan, der sechs kommerzielle Etagen, einen 28-stöckigen Büroturm, weitere 35.400 Quadratmeter und das erste in eine Mall integrierte Mehrfamilienwohngebäude in Chile vorsieht. Die Arbeiten in der Fase Cerro Colorado umfassen ein Investitionsvolumen von 193 Millionen US-Dollar und sollen 2027 abgeschlossen werden. Für Parque Arauco ist der neue Food Court damit nicht nur eine Modernisierung des Essensangebots, sondern ein sichtbarer Schritt hin zu einem dichter genutzten Stadtkomplex.
Aníbal Huneeus sagte, Ziel sei es, das Besuchserlebnis durch Modernisierung und Innovation zu steigern und einen Rahmen zu schaffen, der zum Verweilen und Genießen zu verschiedenen Tageszeiten einlädt. Genau darauf setzt der neue Raum: weniger Durchlauf, mehr Aufenthalt. Ob das Publikum den Wechsel vom klassischen Food Court zum zweigeschossigen Gastronomieformat annimmt, wird sich nun im täglichen Betrieb zeigen.
