Lesen: Manzambi im Schweizer WM-Kader: Yakin setzt auf Erfahrung aus Deutschland

Manzambi im Schweizer WM-Kader: Yakin setzt auf Erfahrung aus Deutschland

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

Die Schweiz hat ihren Kader für die Fußball-WM 2026 zusammengestellt, und gehört dazu. Der 20-Jährige vom steht in einem 26-Mann-Aufgebot, das Nationaltrainer in den Tagen vor Turnierbeginn per Social-Media-Posts und erst danach bei einer Pressekonferenz in Muri bei Bern vorstellte.

Yakin setzte dabei auf neun Spieler aus deutschen Ligen, ein Muster, das den Kern dieser Auswahl prägt. Neben Manzambi stehen auch vom , vom VfB Stuttgart, Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach, Aurèle Amenda von Eintracht Frankfurt, Miro Muheim vom Hamburger SV, Silvan Widmer vom FSV Mainz 05 und Cedric Itten von Fortuna Düsseldorf im Schweizer Aufgebot. Im Tor gehört von zu den drei Schweizern, die Yakin für das Turnier nominiert hat.

Für die Schweiz ist das auch ein klares Signal: Der Weg nach der WM soll über Spieler führen, die sich in Deutschland durchgesetzt haben oder dort seit Jahren auf hohem Niveau gefordert werden. Die Auswahl umfasst zudem frühere Bundesliga-Profis wie Manuel Akanji, Ricardo Rodriguez, Denis Zakaria und Breel Embolo. Mit dieser Mischung geht die Schweiz in Gruppe B, wo sie auf Katar, Bosnien-Herzegowina und Co-Gastgeber Kanada trifft.

- Advertisement -

Dass Yakin den Kader nicht zuerst in einer klassischen Pressekonferenz, sondern über zwei Tage per Online-Mitteilung und Social-Media-Bildern bekanntgab, passt zu seinem Ansatz, die Bekanntgabe bewusst anders zu inszenieren. Er sagte dazu, es sei passend, den Kader auf kreative Weise zu veröffentlichen und Menschen aus verschiedenen Branchen einzubeziehen. Der Inhalt der Entscheidung bleibt aber wichtiger als die Form: Die Schweiz reist mit einer Mannschaft zur WM, die stark von deutscher Liga-Erfahrung getragen wird und im engen Feld der Gruppe B früh bestehen muss.

Die große Frage ist nun nicht, ob die Schweizer Auswahl auffällt, sondern ob sie die Balance aus Erfahrung und Tempo schnell genug findet, um in einer schwierigen Gruppe sofort zu punkten. Für Manzambi und die anderen Spieler aus Deutschland beginnt die WM damit schon vor dem ersten Anpfiff mit dem Auftrag, Yakins Vertrauen zu rechtfertigen.

Anzeige
Diesen Artikel teilen