Lesen: Wolfgang Fellner: 7.800 Bücher verkauft und unterschrieben

Wolfgang Fellner: 7.800 Bücher verkauft und unterschrieben

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hat einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin zufolge 7.800 Exemplare eines Buches verkauft und signiert. „Ich bin nun einmal ein Marketing-Mann und übertreibe schon gelegentlich“, sagte er selbst über seinen Stil.

Der Medienmacher beschreibt sich damit als jemand, der Dinge gern größer erscheinen lässt, als sie im Moment sind, und der Erfolge auch schon feiert, bevor sie wirklich da sind. In dem Gespräch heißt es zugleich, er fühle sich gut.

Fellner ist in Österreich seit Jahrzehnten eine prägende Figur der Medienbranche. Laut der Darstellung des Artikels gründete er 1977 gemeinsam mit anderen den , war dort 40 Jahre lang Chefredakteur und ist heute Verleger und Miteigentümer der Zeitung.

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Gerade dieser Hintergrund macht seine jüngsten Aussagen bemerkenswert. Der Text zeichnet ihn als jemanden, der nicht nur mit Zuspitzungen arbeitet, sondern mit Medienprodukten auch den österreichischen Markt beschädigt habe. Das passt zu dem Bild eines Mannes, der seine Wirkung stets selbst mitgestaltet hat und dabei den Ton gern etwas höher dreht, als es nüchterne Zahlen verlangen.

Für den Moment steht damit vor allem eines fest: Fellner verkauft nicht nur Bücher, sondern auch eine Geschichte über sich selbst. Und nach seiner eigenen Beschreibung gehört das Übertreiben bei ihm nicht zum Ausrutscher, sondern zum Geschäft.

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