Am frühen Morgen ist am Autobahndreieck Stuhr im Landkreis Diepholz ein Schwertransport auf die Seite gekippt und hat dabei seine Ladung verloren. Bei dem Unfall rollte ein tonnenschweres Windradmodul von dem Lastwagen auf eine angrenzende Wiese.
Das Segment eines Windradmasts blieb ein Stück weit entfernt vom Unfallort liegen, der umgekippte Anhänger lag im Seitenraum der Fahrbahn. Der 40 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr lief Kraftstoff aus dem Lastwagen aus, den die Einsatzkräfte stoppten.
Der Schaden wurde auf bis zu eine Million Euro geschätzt. Die Zufahrt im Autobahndreieck von der A28 zur A1 in Richtung Hamburg wurde gesperrt, die Sperrung sollte voraussichtlich bis zum Abend dauern. Für den Verkehr war die Lage damit vorerst klar: Wer in Richtung Hamburg wollte, musste den Bereich meiden, solange der Schwertransport geborgen wurde.
Warum der Lastwagen umkippte, ist laut Polizei bislang offen. Ermittlungen etwa zur Geschwindigkeit des Schwertransports laufen. Genau diese Frage dürfte darüber entscheiden, ob aus einem schweren Unfall noch ein Vorwurf wird.
Der Fall ist Teil eines dichten Nachrichtenlage mit mehreren getrennten Themen, doch für Stuhr gilt vor allem eines: Die Bergung und die Spurensuche laufen gleichzeitig, und die A28 bleibt der Engpass, bis die Fahrbahn wieder frei ist.

