Alexander Held ist tot. Der Schauspieler starb bereits am vergangenen Dienstag im Alter von 67 Jahren, wie TV-Produzent Sven Burgemeister der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Held wurde 1958 in München geboren und war für viele Zuschauer vor allem als Hauptkommissar Ludwig Schaller in der ZDF-Krimireihe München Mord ein Gesicht, das sofort wiederzuerkennen war. Seit 2014 prägte er die Serie in dieser Rolle und erhielt dafür unter anderem den Bayerischen Fernsehpreis.
Bevor Held regelmäßig vor der Kamera stand, begann er nach seiner Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule am Theater, unter anderem an den Münchner Kammerspielen. Später wurde er auch in Film und Fernsehen fest besetzt und war in Produktionen wie Der Untergang, Sophie Scholl – Die letzten Tage, Napola, Der Baader Meinhof Komplex und Der Schuh des Manitu zu sehen.
Gerade diese Mischung machte ihn besonders: ein Schauspieler aus München, der am Theater lernte, im Fernsehen vertraut wurde und im Kino in einigen der bekanntesten deutschen Produktionen seiner Zeit auftauchte. Dass sein Name für viele unmittelbar mit München Mord verbunden bleibt, sagt viel über die Reichweite dieser Rolle aus.
Mit dem Tod von Held verliert das deutsche Fernsehen einen Darsteller, der über Jahre hinweg eine feste Figur im Samstagabend- und Krimi-Gedächtnis wurde. Für München Mord endet damit nicht nur eine Besetzung, sondern ein Stück Kontinuität, das die Serie seit 2014 getragen hat.

