Am Autobahndreieck Stuhr ist am Dienstagmorgen ein Schwertransporter umgekippt und hat die Verbindung von der A28 auf die A1 in Richtung Bremen blockiert. Der Lkw transportierte ein schweres Teil einer Windkraftanlage.
Nach Angaben der Polizei wurde der Fahrer dabei leicht verletzt. Das Windrad-Segment mit einem Gewicht von bis zu 60 Tonnen löste sich bei dem Unfall und rollte neben die Fahrbahn. Außerdem lief eine größere Menge Kraftstoff aus.
Die Sperrung in Richtung Bremen soll nach derzeitiger Einschätzung bis Dienstagabend bestehen bleiben. Das liegt vor allem daran, dass die Bergung des schweren Transporters und seiner Ladung als schwierig gilt.
Das Autobahndreieck Stuhr ist der Knotenpunkt, an dem die A28 auf die A1 trifft. Warum der Schwertransporter umkippte, ist weiter unklar. Gerade das macht den Vorfall für den heutigen Verkehr besonders folgenreich: Die Strecke bleibt nicht wegen eines kurzen Zwischenfalls dicht, sondern weil das beschädigte Fahrzeug und das schwere Bauteil erst aufwendig aus dem Bereich gebracht werden müssen.
Für Pendler und den Fernverkehr auf der A1 Richtung Bremen heißt das: Die Behinderung wird nicht in wenigen Stunden verschwinden. Nach bisherigem Stand bleibt die Verbindung von der A28 auf die A1 bis zum Abend gesperrt. Genau dort entscheidet sich, wann der Verkehr wieder fließen kann.

