Kevin Jeldres Acuña, bekannt als Kevin Stanley, ist gestorben. Der Musiker war Teil der Cumbia- und Guaracha-campesina-Gruppe Kevin y sus Lumaquinos.
Die Nachricht verbreitete sich in den letzten Stunden, bevor Fernando Sax sich mit einem Abschied auf Social Media meldete. „Me toca despedir con muchísimo dolor a alguien que dejó una huella enorme en mi vida y en la de muchas personas“, schrieb er und machte damit deutlich, wie groß der Schock im Umfeld der Gruppe ist.
Sax beschrieb Stanley als mehr als nur einen Bühnenkünstler. „Kevin no solo fue un tremendo artista arriba de un escenario; también fue una gran persona, un compañero leal y un hermano de esos que la vida pone muy pocas veces en el camino“, erklärte er. Der Verlust, fügte er hinzu, fühle sich „tan injusta y tan repentina“ an.
Die Stadtverwaltung von Machalí sagte anschließend, der letzte Abschied für den Künstler werde im Centro Cultural Germán Ruz Baeza stattfinden, direkt neben dem städtischen Schwimmbad in Machalí. Die Gemeinde liegt in der Región de O'Higgins und wurde nach der Ankündigung zum zentralen Ort für das Gedenken an den Musiker.
Kevin y sus Lumaquinos ist als Gruppe für Cumbia und Guaracha campesina bekannt, und genau aus diesem Kreis kam nun die erste große öffentliche Reaktion auf den Tod des Sängers. Unter den Mitteilungen sammelten sich schnell Beileidsbekundungen und Worte der Unterstützung von Anhängern, die auf die Nachricht mit Trauer reagierten.
Bemerkenswert ist die Lücke zwischen der Geschwindigkeit der Nachricht und dem Ton der Reaktionen. Noch bevor es weitere offizielle Details gab, hatte sich bereits ein Bild gebildet: ein enger Kreis, ein plötzlicher Verlust und ein Abschied, der jetzt organisiert werden muss. Der angekündigte Termin im Centro Cultural Germán Ruz Baeza macht aus der privaten Trauer einen öffentlichen Moment für Machalí und für die Menschen, die Kevin Stanley kannten oder durch seine Musik erreicht wurden.
