Lesen: Thomas Forstner und die Nullpunkte im Eurovision Song Contest

Thomas Forstner und die Nullpunkte im Eurovision Song Contest

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Österreich gehört zu den ersten Ländern, die beim schon einmal mit null Punkten endeten. ist einer jener Namen, die mit diesem Makel verbunden bleiben, weil sein Auftritt Teil jener seltenen Fälle ist, in denen ein Song am Ende völlig leer ausgeht.

Nur ein Land ist beim ESC genauso häufig ohne Punkte geblieben. Genau darauf richtet sich ein Rückblick, den die am 16. Mai 2026 um 06:00 Uhr veröffentlichten: auf die sogenannten „Zeros“ des Wettbewerbs, jene Beiträge, die keinen einzigen Punkt holen konnten.

Der Blick zurück hat Gewicht, weil der ESC seit Jahrzehnten nicht nur als Musikshow, sondern auch als Statistikmaschine funktioniert. Wer dort leer ausgeht, landet nicht im Mittelfeld der Erinnerung, sondern in einer eigenen Kategorie der Niederlage. hat dieses Phänomen in seinem Buch „“ dokumentiert und als „Goldstandard des grotesken Scheiterns“ bezeichnet.

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Österreichs Platz in dieser Geschichte ist deshalb mehr als eine Fußnote. Das Land zählt zu den frühen Fällen, die den Nullpunkt als festen Teil der ESC-Erzählung prägten, und Thomas Forstner bleibt mit diesem Kapitel verbunden. Der Rückblick zeigt zugleich, wie eng beim Wettbewerb Triumph und Blamage nebeneinanderliegen können: Zwischen Applaus und punkteloser Leere liegen oft nur wenige Minuten Fernsehzeit.

Gerade das macht den heutigen Blick auf die „Zeros“ mehr als Nostalgie. Er ordnet ein, welche Beiträge im Gedächtnis des Wettbewerbs überdauern, und erinnert daran, dass der ESC seine berüchtigtsten Momente nicht nur mit Siegen, sondern auch mit vollständigen Ausfällen schreibt. Die Antwort auf die alte Scham ist nüchtern: Österreich war früh dabei, als der Wettbewerb seine null Punkte verteilte, und Thomas Forstner gehört zu den Gesichtern dieses Kapitels.

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