Lesen: Pro7: IMDb vergleicht Das A-Team und den Film von 2010

Pro7: IMDb vergleicht Das A-Team und den Film von 2010

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“ bleibt bei klar vor seinem Kinoableger. Am 2. September 2025 steht die Serie auf 7,5 von 10 Sternen, „“ kommt auf 6,7.

Der Unterschied ist mehr als eine Ziffer hinter dem Komma. Er zeigt, dass das Publikum die vier Jahre von 1983 bis 1987 laufende Serie bis heute höher bewertet als die 2010 erschienene Neuauflage für die große Leinwand.

Das hat Gewicht, weil beide Fassungen dieselbe Marke bedienen, aber aus sehr unterschiedlichen Momenten stammen. Die Serie lief über vier Jahre und prägte das Bild der Truppe mit , Dirk Benedict, Dwight Schultz, Melinda Culea und Mr. T. Der Film setzt zeitlich sogar vor der Serie an und versucht, dieses Erbe neu zu erzählen.

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Im Kino übernahmen als Hannibal, als Face, als Lieutenant Charisa Sosa und als B.A. Baracus die Hauptrollen. Gerade diese Besetzung macht den Vergleich für viele Fans heikel, weil Mr. T als B.A. Baracus zum bekanntesten Gesicht des Originals wurde und der Film das mit einem neuen Ensemble neu auflädt.

Face bringt die Zuspitzung im Film selbst auf den Punkt, wenn er sagt: „Also, das ist mehr als irre, Boss“. Der Satz passt zu einem Projekt, das bewusst auf Tempo und Überhöhung setzt, aber in der Rückschau bei IMDb nicht an die Fernsehserie herankommt.

Die Serie bleibt damit nicht nur ein Stück Fernsehgeschichte, sondern auch der Maßstab, an dem sich die spätere Verfilmung messen lassen muss. Dass der Film trotz Starbesetzung und bekannter Vorlage hinter dem Original liegt, spricht dafür, dass der Kern von „Das A-Team“ für viele Zuschauer stärker in den vier Serienjahren zwischen 1983 und 1987 sitzt als im Kinostart von 2010.

Die offene Frage ist damit nicht, ob es den Film gibt, sondern warum die alte Serie so deutlich besser abschneidet. Nach den IMDb-Zahlen ist die Antwort vor allem schlicht: Das Original hat sich bei den Zuschauern als die prägnantere und langlebigere Version von „Das A-Team“ durchgesetzt.

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