Justin Baldoni könnte für seine Seite der Geschichte nach einem neuen Bericht mindestens 10 Millionen Dollar bekommen, falls er sich öffentlich äußert. Dieselbe Quelle sagt, ein Dokuformat könnte sogar noch mehr zahlen, je nachdem, wie viele Interessenten mitbieten.
Das ist der jüngste wirtschaftliche Nebenschauplatz in dem Streit zwischen Baldoni und Blake Lively, der das Paar seit Dezember 2024 beschäftigt. Damals reichte Lively eine rechtliche Beschwerde gegen Baldoni ein und warf ihm sexuelle Belästigung am Set von It Ends with Us sowie eine gegen sie gerichtete Schmierkampagne vor. Später verklagte sie ihn, worauf Baldoni die Vorwürfe zurückwies und mit einer Gegenklage gegen Lively, Ryan Reynolds und weitere Beteiligte wegen angeblicher Verleumdung, Erpressung und anderem reagierte.
Nach Angaben aus dem Umfeld der Entwicklung hat Baldonis Team bisher weder bestätigt noch dementiert, dass ein Tell-all-Deal überhaupt in Arbeit ist. Ein Insider sagte jedoch, es sei schwer vorstellbar, dass Baldoni für seine Geschichte weniger als 10 Millionen Dollar erhalte, und nannte das Ganze einen potenziellen Geldregen, den er abrufen könne, wenn und falls er den Schritt wagt. Derselbe Insider sagte zudem, Baldoni und sein Team prüften die Logistik und er sei offensichtlich sehr daran interessiert, im Fernsehen seine vollständige Version dessen zu schildern, was passiert sei.
Sein Anwalt Bryan Freedman hatte schon auf dem Podcast The #NoFilter with Zack Peter erklärt, für Baldoni sei das Wichtigste, seine Wahrheit sagen zu können. Freedman sagte auch, Baldoni habe schon immer irgendwann sprechen wollen. Die neuen Spekulationen über einen möglichen Deal treffen damit auf einen Fall, der sich zuletzt mehrfach verschoben hat: Baldoni gewann im Sommer 2025, als seine Klage gegen Lively abgewiesen wurde, dann erst vor wenigen Wochen, als 10 von Livelys 13 Ansprüchen gegen ihn fallen gelassen wurden. Die beiden Seiten einigten sich schließlich früher in diesem Monat.
Die Größenordnung des angeblichen Angebots würde Baldoni in eine Liga mit großen Promi-Deals bringen; die Quelle verglich die Summe mit den 27 Millionen Dollar, die Prince Harry Berichten zufolge 2023 für seine Memoiren Spare erhalten hat. Ob Baldoni tatsächlich vor eine Kamera tritt oder sein Schweigen wählt, ist weiter offen. Klar ist nur: Nach der Einigung früher in diesem Monat wäre ein öffentliches Gegen-Narrativ für ihn kein Nebenprodukt des Rechtsstreits mehr, sondern ein Geschäft mit echtem Marktwert.

