Wolves empfangen am Sonntag Fulham im Molineux, und für Rob Edwards geht es in ihrem letzten Heimspiel der Saison um mehr als nur einen ruhigen Abschluss. Der Trainer sagte, die Mannschaft wolle die Premier League nicht als Letzter beenden, auch wenn der Abstieg nach dieser Saison feststeht.
„Wir wollen nicht Tabellenletzter werden“, sagte Edwards vor der Partie. Für Wolves ist es ein Spiel mit besonderem Gewicht, weil der Klub nach dieser Saison auf jeden Fall aus der höchsten Spielklasse verschwindet und seine achtjährige Zeit in der Premier League endet. 19. Platz ist noch offen, und genau dort will sich der Verein nicht auch noch einreihen.
Am Tag von Edwards’ Medienrunde trainierten Sa und Krejci vollständig mit, und auch Hugo Bueno stand wieder über die volle Einheit auf dem Platz. Für Bueno war es das erste Mal in dieser Woche, dass er vollständig mittrainierte. Edwards sprach von einem „pretty much clean bill of health“, abgesehen von „one or two people“, die kleinere Beschwerden mitbringen. „Sa trained fully today, Krejci trained fully today as well, so we’re pretty much at full tilt. Hugo [Bueno] trained today as well, it was the first time he’s trained this week, but he trained the full session“, sagte er. „There are one or two people who have got a couple of knocks, but that’s normal at this stage of the season, but in the main, we’ve got a pretty much clean bill of health.“
Die Partie fällt in eine Phase, in der sich Wolves bereits auf die Championship und die Saison 2025/26 vorbereiten. Edwards sagte, der Plan sei, beim ersten möglichen Versuch zurückzukehren. Dazu passt auch die Personalie Nathan Shi, der jüngst zum festen Vorsitzenden wurde und vom Trainer als wichtige Sommer-Ernennung beschrieben wurde. Der Umbau hat also längst begonnen, noch bevor der letzte Ball der Saison gespielt ist.
Und doch bleibt das Spiel gegen Fulham mehr als ein Verwaltungsakt vor dem Neustart. Sonntag könnte für mehrere Stammkräfte der letzte Auftritt im Molineux sein. Für einen Klub, dessen Aufstieg in die erste Liga acht Jahre lang selbstverständlich wirkte, ist genau das der unangenehme Teil dieses Endes: nicht nur der Abstieg, sondern die Möglichkeit, dass vertraute Gesichter das Stadion zum letzten Mal als Wolves-Spieler betreten.
Wenn Wolves am Sonntag nicht leer ausgehen, geht es nicht um einen Titel und nicht einmal um einen komfortablen Abschluss. Es geht um Würde in den letzten zwei Spielen und darum, die Saison nicht am Tabellenende zu beenden. Für einen Verein, der schon den Blick auf die nächste Liga richtet, ist das die letzte kleine Messlatte vor dem eigentlichen Neuanfang.

