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Motogp in Barcelona: Acosta startet von Pole, Fernández greift an

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startete den MotoGP-Grand-Prix von Barcelona von der Pole Position, doch der Mann aus dem ersten Startplatz blieb nicht lange vorn. und Alex Marquez standen neben ihm in Reihe eins, dahinter folgten , und Fabio Di Giannantonio in einem Rennen über 24 Runden, das bei 19 Grad Luft- und 33 Grad Streckentemperatur begann.

Schon in der ersten Kurve zog Acosta wie erwartet an, aber Raul Fernandez setzte sich zu Beginn von Runde fünf an die Spitze. Für Brad Binder begann der Tag mit einem Rückschlag noch vor dem Start: Wegen eines Problems an seinem Motorrad wurde er in die Boxengasse geschoben. Alle Fahrer wählten -Mittelreifen vorn und hinten, ein klares Zeichen dafür, dass Reifenmanagement bei kühlen Bedingungen nach dem Sprint am Vortag den Ton angeben würde.

Der Kampf um die Plätze dahinter blieb ebenso offen. Jorge Martin ging von Rang neun ins Rennen, Marco Bezzecchi von Platz zwölf, doch Bezzecchi fiel nach einem kostspieligen Fehler in Kurve 10 bis auf Rang elf zurück. Alex Marquez, der zwischenzeitlich wieder Dritter war, musste später Johann Zarco und Martin passieren lassen und rutschte auf Platz fünf ab. Genau diese Wechsel zeigten, wie eng das Feld auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zusammenlag und wie wenig Spielraum es im langen Rennen gab.

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Der Grand Prix fügte sich damit nahtlos in ein Wochenende ein, das bereits am Samstag mit dem Sprint und den damit verbundenen Duellen Aufmerksamkeit erzeugt hatte; vor dem Rennen hatte sich auch in der Berichterstattung rund um Motogp in Katalonien viel um Acosta gedreht, der dort von der Pole starten sollte. Noch vor dem Start war zudem sichtbar, dass Barcelona an diesem Wochenende organisatorisch und sportlich unter Druck stand, nachdem die Vorbereitungen auf die große Zuschauerzahl bereits seit Freitag liefen.

Während der Grand Prix lief, setzte sich die Siegergeschichte in einer anderen Klasse fort: Manuel Gonzalez gewann für , Celestino Vietti wurde für Zweiter. Gonzalez beschrieb seinen Lauf als das beste Rennen seines Lebens, sprach von einem Gefühl, als habe er gerade die Weltmeisterschaft gewonnen, und fügte hinzu: „Never give up, never, never, never.“ Vietti fasste es knapp zusammen: „Yes, overall happy.“

Für die MotoGP blieb am Ende vor allem eines hängen: Acosta hatte den Start kontrolliert, Fernandez griff früh an, und das Rennen entwickelte sich schnell zu einem Test über Temperatur, Reifen und Nerven. Wer in Barcelona nach dem Sprint glaubte, die Reihenfolge lasse sich leicht festschreiben, bekam eine schnelle Antwort auf der Strecke.

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