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Joyn plant Arnautović-Format vor der WM: Familie im Fokus

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lässt und seine Familie derzeit für ein Reality-Format begleiten. Die Produktion läuft bereits, und sie soll die Familie besonders bis zur Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika verfolgen.

Die erste Episode soll noch vor der WM auf Joyn und auf einem Fernsehsender von laufen. Während des Turniers sind außerdem Clips aus dem Format geplant, die komplette Ausstrahlung ist nach dem Sommer vorgesehen. Für Joyn hat den Deal verhandelt. Präsentiert wurde das Projekt am Dienstagabend bei einer Veranstaltung zum dritten Geburtstag von Joyn in Österreich durch , im Publikum saß auch . Dessen Satz bei der Vorstellung fiel knapp aus: Er sagte, er könne kaum glauben, dass er das noch erleben dürfe.

Das Format kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Joyn seine Rolle im österreichischen Markt deutlich ausgebaut hat. Der Dienst bündelt inzwischen mehr als 150 Live-Kanäle und 70 Mediatheken; vor drei Jahren waren es noch 50 Kanäle und 15 Mediatheken. Die monatlichen Video-Nutzer stiegen in diesem Zeitraum von 364.000 auf 1,38 Millionen. 36 Prozent der Nutzer, also 477.000 Menschen, verbringen mehr als vier Stunden im Monat auf der Plattform. Nach Unternehmensangaben stammen 78 Prozent der Inhalte aus Österreich, 87 Prozent der Bevölkerung kennt die Marke Joyn.

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Joyn setzt dabei weiter auf eine Mischung aus kostenfreiem, werbefinanziertem Angebot und dem neuen Bezahldienst . Der Dienst soll 8,99 Euro im Monat kosten oder 6,99 Euro bei jährlicher Zahlung. Gruber sprach am Abend von drei Jahren Wachstum und starken Ideen und stellte den Kurs als Kooperation statt Konkurrenz am heimischen Medienmarkt dar. Damit zielt Joyn auf Reichweite und Bindung zugleich, während der Wettbewerb um Aufmerksamkeit im Fernsehen und im Stream enger wird.

Breitenecker hat Joyn Austria bereits im Mai 2023 vorgestellt, damals noch als Chef von ProSiebenSat1Puls4. Später wechselte er in den Vorstand der Muttergesellschaft in München. Dass er nun als Gast bei der Präsentation auftauchte, machte deutlich, wie eng die Entwicklung von Joyn in Österreich mit seiner früheren Rolle verbunden bleibt. Zugleich verweist das Arnautović-Format auf die Strategie des Anbieters, mit bekannten Namen und exklusiven Inhalten die eigene Marke über die Fußball-WM hinaus zu verankern. Wer die Plattform bisher nur als Streaming-Ergänzung wahrgenommen hat, bekommt damit ein weiteres Produkt, das mitten in der Hochphase des Sports auf Sichtbarkeit setzt.

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