Im Februar begannen die Dreharbeiten für „Team Arnautovic“ ganz spontan und ohne Skript. Am Sonntag um 20.15 Uhr startet die Reihe auf Puls 4 und zeigt Sarah Arnautovic, Marko Arnautovic und die Kinder erstmals in ihrem Alltag vor laufender Kamera.
Genau deshalb wird der Name Arnautovic jetzt gesucht: Die Familie öffnet mit der neuen Doku einen privaten Bereich, der sonst nur in kurzen Worten nach außen dringt. Sarah Arnautovic sagt, das Kamerateam komme dorthin, wo die Familie gerade sei, und filme sie vor Ort. Für sie sei das keine inszenierte Produktion, sondern etwas, das aus dem Moment heraus entstanden sei. Der Zugang verspricht seltene Bilder aus einem Leben, das sich kaum nach Drehplan richten lässt.
Wie wenig planbar dieser Alltag ist, beschreibt Sarah Arnautovic offen. Ein normaler Tagesablauf sei für ihre Familie schon Luxus, sagt sie, selbst einen Zahnarzttermin könne man oft nicht festlegen. Vieles organisierten sie und die Mädchen deshalb allein, weil man mit Marko ohnehin nichts planen könne. Die beiden seien seit 16 Jahren zusammen und könnten die Fehler des anderen akzeptieren; er habe zu Hause auch sentimentale und sehr romantische Momente.
Gleichzeitig lebt die Familie nicht unter einem Dach. Marko Arnautovic wohnt derzeit allein in einer Männer-WG in Belgrad, während Sarah und die Kinder in Bologna leben. Diese Entscheidung sei wegen der Kinder gefallen, sagt sie. Trotzdem bleibe die Verbindung eng: Marko rufe mehrmals am Tag an, und sie schickten ihm täglich Videos und Fotos in den Familien-Chats.
Gerade darin liegt der Reiz der Reihe. „Team Arnautovic“ will nicht den perfekten Fußballer zeigen, sondern eine Familie, die zwischen Belgrad und Bologna organisiert werden muss. Die offene Frage ist nicht mehr, ob die Doku Nähe zulässt, sondern welche der spontanen Momente aus den Dreharbeiten ab Sonntag tatsächlich zu sehen sein werden.

