Lesen: Saïd El Mala: Köln hofft auf WM-Schub vor möglichem Millionenverkauf

Saïd El Mala: Köln hofft auf WM-Schub vor möglichem Millionenverkauf

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1. FC Köln hofft, dass am Donnerstag in seinen WM-Kader beruft. Für den 19-Jährigen steht damit weit mehr auf dem Spiel als nur die nächste Nominierung: Eine Einladung könnte seinen Marktwert sofort nach oben treiben und einen Sommerwechsel für den Klub deutlich teurer machen.

Laut Express würde Köln El Mala bei einem Transfer im Sommer mit rund 50 Millionen Euro bewerten. Sollte der Angreifer für die Weltmeisterschaft nominiert werden, könnte der Preis sogar auf 60 bis 70 Millionen Euro steigen. Der Klub wartet deshalb auf die offizielle Entscheidung von Nagelsmann, die am Donnerstag erwartet wird.

Der Name El Mala ist längst über Köln hinaus ein Thema. Brentford ist nach kicker-Angaben neu in das Rennen um den Offensivspieler eingestiegen und bereitet demnach ein Angebot über 40 Millionen Euro vor. hatte bereits im vergangenen Sommer Interesse gezeigt, soll seine Entwicklung ebenfalls beobachtet haben. Auch und werden mit dem 19-Jährigen in Verbindung gebracht.

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Die Ausgangslage erklärt, warum Köln auf den Nationaltrainer blickt. El Mala war schon im November 2025 für das Aufgebot von Nagelsmann für das vorgesehen, kam beim 2:0-Auswärtssieg aber nicht zum Einsatz. Seitdem spielte er nur noch für die deutsche U21 und verbuchte in drei Einsätzen ein Tor und eine Vorlage. Genau diese Mischung aus jungem Profil, internationalem Interesse und offenem Kaderplatz macht die Entscheidung jetzt so wertvoll.

Bei einem möglichen Wechsel ist der Preis nicht der einzige Punkt. Es heißt, El Malas Eltern würden einen Schritt innerhalb der Bundesliga bevorzugen. Das würde Köln im besten Fall in die Karten spielen, falls Bayern oder Dortmund ernst machen. Gleichzeitig könnten beide Schwergewichte bei einer Forderung oberhalb von 40 Millionen Euro zurückschrecken, während ein WM-Ticket den Poker für alle Seiten neu sortieren würde.

Für Köln ist der Donnerstag damit mehr als ein Datum im Kalender. Es ist der Moment, an dem sich zeigen könnte, ob aus einem vielversprechenden 19-Jährigen schon vor dem Sommer ein Spieler wird, dessen Name auf dem Markt in einer anderen Größenordnung gehandelt wird.

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