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Esc Heute in Wien: Felicia Eriksson nach Kollaps wieder fit für den Auftritt

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war am Samstag wieder auf den Beinen. Einen Tag nach ihrem Kreislaufkollaps bei der Generalprobe am Freitagabend wurde die Sängerin beim Verlassen ihres Hotels gesehen, mit Maske im Gesicht, und sagte, sie sei wieder fit für den Auftritt beim Finale des 70. in der Wiener Stadthalle.

„Heute geht es mir wieder gut. Ich habe genug Wasser getrunken und bin wieder fit. Jetzt bin ich bereit für meinen Auftritt“, sagte Eriksson. Dass sie trotz des Zwischenfalls auf der Bühne stehen will, verschiebt den Blick auf das, was an diesem Samstag in Wien ohnehin im Zentrum stand: das ESC-Finale mit 25 Ländern und einem Sicherheitsapparat, der die Stadt seit Tagen prägte.

Im Wettbewerb selbst tritt Deutschland mit und dem Song „Fire“ an. Österreich schickt als Gastgeber den Sänger Cosmó ins Rennen. Der Wettbewerb ist nach JJs Sieg 2025 in Basel zurück nach Wien geholt worden, und genau dort, in der Wiener Stadthalle, fiel an diesem Abend die Entscheidung über den 70. Eurovision Song Contest.

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Erikssons Rückkehr kommt nach einem Tag, an dem in Wien nicht nur über Musik gesprochen wurde. Vor der Finalshow lief am Samstag ab 14:00 eine große Demonstration gegen die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest nahe dem Wiener Westbahnhof an. Gleichzeitig stand Österreich vor dem Finale auf Terrorwarnstufe 4 auf einer fünfstufigen Skala. Das nannte zwar keine konkreten Hinweise auf einen geplanten Angriff, doch die Sicherheitsvorkehrungen blieben sichtbar hoch.

Zu ihnen gehörten Ausweiskontrollen, Sicherheitsgates wie am Flughafen, mehrere Hundert Beamte und das Verbot privater Drohnen innerhalb von eineinhalb Kilometern um die Veranstaltungsorte. Rund 16.000 Menschen aus dem ESC-Umfeld wurden von der Polizei überprüft, zudem unterstützte das FBI die österreichischen Behörden bei möglichen Cyberbedrohungen. Vor Ort berichtete live vom Finale.

Für Eriksson bleibt der eigentliche Punkt trotzdem schlicht: Der Kollaps vom Freitagabend hat ihren Auftritt nicht gestoppt. Am Samstag sagte sie selbst, sie sei bereit. Alles andere war in Wien nur noch Rahmenprogramm rund um einen Abend, an dem 25 Länder um den Titel des Eurovision Song Contest kämpften.

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