Werder Bremen setzt im Bundesliga-Finale gegen Borussia Dortmund auf Isaac Schmidt. Der 24-Jährige beginnt am finalen Spieltag des Werder Bremen – Dortmund im Weserstadion rechts hinten, weil der gesperrte Yukinari Sugawara fehlt.
Marco Friedl sitzt dagegen zunächst nur auf der Bank. Neben ihm blieb für Bremen auch Felix Agu eine Option auf der rechten Abwehrseite, doch die Entscheidung fiel am Ende auf Schmidt. Dass Friedl nicht in der Startelf steht, wird als mögliche Vorsichtsmaßnahme mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft gesehen. Der Kapitän hatte am 30. April das Spiel gegen den VfB Stuttgart wegen muskulärer Probleme verpasst.
Für Dortmund beginnt die Partie mit Kobel, Ryerson, Reggiani, Anton, Schlotterbeck, Svensson, Bellingham, Nmecha, Inacio, Guirassy und Beier. Julian Brandt sitzt in seinem letzten Pflichtspiel für den Verein auf der Bank. Es ist für ihn die 100. Pflichtspiel der Marke, während Werder auf 99 Pflichtspiele in der Bundesliga-Historie gegen Dortmund kommt.
Sportlich ist das Spiel für Bremen vor allem ein Abschluss mit Restchance nach oben. Der Verein hatte den Klassenerhalt bereits in der vergangenen Woche gesichert, steht nach 33 Spielen bei 32 Punkten und kann mit einem sehr hohen Sieg plus günstigen Resultaten sogar noch auf Platz 13 springen. Dieser Rang könnte zusätzliche TV-Einnahmen von bis zu 2,8 Millionen Euro bringen.
Die Aufgabe ist für Werder trotzdem eine schwere. Der letzte Bundesliga-Sieg gegen Dortmund liegt im August 2022, als Bremen 3:2 gewann. Seitdem blieb der Klub sechs Bundesliga-Spiele in Folge ohne Erfolg gegen den BVB. Jetzt ist es vor allem ein Spiel um einen würdigen Abschluss und um die kleine Chance, die Saison doch noch mit einem spürbaren finanziellen Plus zu beenden.

