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Swatch Audemars Piguet bringt die „Royal Pop“-Taschenuhr ab 16. Mai

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und bringen gemeinsam eine neue Uhr auf den Markt: Die „“ ist eine Taschenuhr, die den 1980er-Jahre-Swatch-Klassiker „Pop Swatch“ mit der Audemars-Piguet-Ikone „Royal Oak“ verbindet. Ab dem 16. Mai soll sie in acht farbigen Versionen in ausgewählten Swatch-Stores erhältlich sein.

Swatch erklärte in einer begleitenden Mitteilung, die „Royal Pop“ werde „verändern, wie wir Uhren tragen“. Gemeint ist eine Uhr, die nicht nur in der Tasche verschwindet, sondern auch am Henkel einer Handtasche, um den Hals oder an einer Gürtelschlaufe getragen werden kann. Damit richtet sich das Modell an Käufer, die eine auffällige Uhr für formellere Anlässe suchen, bei denen eine Armbanduhr womöglich nicht zum Dresscode passt.

Die Uhr ist als Hybrid zweier sehr unterschiedlicher Designwelten angelegt. Auf der einen Seite steht die verspielte „Pop Swatch“ aus den 1980er Jahren, auf der anderen die „Royal Oak“, deren Modelle 1972 mit dem typischen „Petite Tapisserie“-Motiv eingeführt wurden. Die neuen acht Farbversionen bestehen aus Biokeramik und greifen nach Angaben des Herstellers die achteckige Form des -Klassikers auf.

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Im Inneren arbeitet eine neue manuelle Version des „Sistem51“-Werks mit mehr als 90 Stunden Gangreserve. Das Werk enthält zudem eine patentierte Unruhspirale, die Swatch und Audemars Piguet gemeinsam entwickelt haben. Der Hersteller sagt außerdem, die „Royal Oak“ komme inzwischen auf mehr als 500 Varianten.

Der Preis zeigt, wie breit Swatch das neue Modell anlegt. Die Lépine-Version kostet 385 Euro, die geschlossene Savonette-Version 400 Euro. Das ist weit entfernt von der Schweizer Luxusmarke, deren Royal-Oak-Modelle im Handel meist in die Zehntausende Euro gehen.

Neu ist auch der Rahmen dieser Zusammenarbeit. Swatch hat in der Vergangenheit bereits mit und kooperiert, beide Marken gehören wie Swatch zur . Audemars Piguet dagegen nicht. Gerade deshalb fällt die neue Partnerschaft auf: Sie bringt einen unabhängigen Luxusuhrenhersteller mit einem Massenmarkt-Anbieter an einen Tisch und übersetzt ein hochpreisiges Design in ein zugänglicheres Format.

In Österreich wird die „Royal Pop“ in Swatch-Filialen in Wien, Salzburg, Graz, Innsbruck und Vösendorf angeboten. Dort dürfte sich schnell zeigen, ob das Experiment mehr ist als ein geschickter Gag aus zwei bekannten Uhrensprachen. Die Antwort liegt nicht im Namen der Kooperation, sondern darin, ob Käufer eine Taschenuhr wollen, die Luxusform, Pop-Design und Alltagsflexibilität in einem Stück vereint.

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