Lesen: Westautobahn: Schwerer Auffahrunfall legt A1 bei Wien stundenlang lahm

Westautobahn: Schwerer Auffahrunfall legt A1 bei Wien stundenlang lahm

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Auf der A1 in Fahrtrichtung Wien ging am Mittwochnachmittag gegen 16:35 Uhr nichts mehr. Nach einem schweren Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen mussten bis 18:20 Uhr alle Fahrstreifen total gesperrt werden, auf der Westautobahn und auch auf der A25 bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

Beteiligt waren ein Lkw, ein Wohnmobil und ein Reisebus. Der Lkw-Lenker, ein 35-jähriger Slowene, leitete eine Vollbremsung ein, nachdem ein vor ihm fahrender Pkw gebremst hatte; der Notbremsassistent des Sattelschleppers brachte den Wagen abrupt zum Stillstand. Das Wohnmobil prallte gegen das Heck des Anhängers, ein dahinter fahrender Reisebus kam ebenfalls nicht mehr rechtzeitig zum Stehen.

Im Wohnwagen aus dem Bezirk Kitzbühel saßen drei Menschen, die von der mit schwerem Gerät aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreit werden mussten. Der Lenker, ein 59-Jähriger, wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Wels-Grieskirchen gebracht. Seine 63-jährige Ehefrau und der 56-jährige Beifahrer kamen schwer verletzt mit der Rettung in den Med Campus III nach Linz. Im Reisebus aus der Steiermark wurden der 51-jährige Lenker und zehn Insassen leicht verletzt; insgesamt befanden sich laut OÖN-Recherchen 33 Personen in dem Bus. Der Lkw-Lenker blieb unverletzt.

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Damit endete der Unfall glimpflicher als zunächst befürchtet, aber nicht ohne schwere Folgen. Erste Meldungen über 15 Verletzte wurden später auf 14 revidiert, und die übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache. Für die Betroffenen zählt vor allem die nächste Stunde: ihre medizinische Versorgung, die Aufarbeitung des exakten Ablaufs und die Frage, wie ein bremsender Pkw eine Kettenreaktion auslösen konnte, die eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Oberösterreich für Stunden blockierte.

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