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Frankfurt Galaxy eröffnet neue EFA-Saison gegen Paris in Frankfurt

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eröffnet am Freitag um 19.30 Uhr die erste Saison der gegen die . Der Kickoff in Frankfurt ist der erste Pflichtspielauftritt der neuen Liga, die mit sechs Teams an den Start geht und ihre Saison mit einem direkten Duell zwischen zwei früheren Vereinen der beginnt.

Zur EFA gehören neben Frankfurt auch die , die Paris Musketeers, die Prague Lions, Nordic Storm aus Kopenhagen und die Raiders Tirol aus Innsbruck. Alle sechs Teams spielten in der vergangenen Saison noch in der ELF, deren Insolvenzverfahren läuft. Ein Spielbetrieb der ELF in diesem Jahr gilt als extrem unwahrscheinlich. Die EFA plant, dass sich die Klubs in Entscheidungen stärker einbringen sollen, nach dem Vorbild der NFL.

Für Frankfurt ist der Auftakt deshalb mehr als nur ein erster Termin im Kalender. Die Liga will mit einem klaren Gegenmodell zur alten Ordnung zeigen, dass der Bruch nicht nur eine Reaktion auf Streit ist, sondern eine neue Struktur tragen kann. Gespielt wird in der regulären Saison zweimal gegeneinander, einmal daheim und einmal auswärts, bevor die vier besten Teams in die Play-off-Halbfinals einziehen.

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Diese Halbfinals tragen den Namen und sollen am 15. August und 16. August in Frankfurt stattfinden. Danach entscheidet das Endspiel um den Titel. Für die Galaxy bedeutet das: Heimspiele gegen Paris, später womöglich wieder große Spiele in eigener Stadt, und ein Saisonverlauf, der von Anfang an auf einen engen, kurzen Wettbewerb ausgerichtet ist.

Hinter dem Neustart steht ein offener Bruch, der sich im vergangenen Jahr zwischen den Klubs und der ELF zuspitzte. Die Vereine warfen der alten Liga mangelnde Transparenz bei der Verteilung von Gewinnen und bei Verträgen vor. Nicht alle entschieden sich für denselben Weg: Berlin Thunder und Rhein Fire aus Duisburg schlossen sich der Konkurrenzliga an. In den kommenden Tagen soll in Hamburg zudem ein Rechtsstreit über die Trennung von der ELF entschieden werden.

Der Start der EFA hängt auch daran, ob die Liga ihre versprochene Nähe zu den Klubs im Alltag einlösen kann. Zum Auftakt wird das Spiel von Frankfurt bei hessenschau.de gestreamt, ebenso alle Spiele mit deutscher Beteiligung bei Sportschau.de mit deutschem Kommentar. Die Munich Ravens werden bei BR24Sport gezeigt, die EFA hat außerdem einen eigenen YouTube-Kanal gestartet. Am Sonntag um 13.00 Uhr empfängt Nordic Storm die Prague Lions, zwei Stunden später spielt München gegen die Raiders Tirol.

Für Frankfurt bleibt damit die einfache, aber belastbare Prüfung: Ob der erste Abend der neuen Liga mehr ist als ein Symbol und ob die EFA auf dem Feld so geschlossen wirkt, wie sie es off the field verspricht.

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