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Brabus Bodo: Monaco zeigt das erste Coachbuild-Modell von BRABUS

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Am 15. Mai 2026 reiste nach Monaco, um sich den Bodo näher anzusehen. Das Auto fällt nicht nur auf, weil es wie ein Hypercar wirkt, sondern auch, weil es für BRABUS einen Bruch mit der eigenen Geschichte markiert: Der Bodo ist das erste Coachbuilt-Auto des deutschen Tuners – und nahezu alles Sichtbare an ihm wurde von BRABUS selbst gebaut.

sah sich in Monaco an, was man wohl als das wichtigste BRABUS überhaupt bezeichnen kann. Die Marke arbeitet normalerweise an Fahrzeugen anderer Hersteller, doch der Bodo wurde von BRABUS von Grund auf aufgebaut. Er ist eine Hommage an den Firmengründer und trägt entsprechend viel von dem, was die Marke an Selbstdarstellung leisten will, in einer einzigen Form zusammen.

Der Wagen wirkt wie eine Mischung aus Hypercar und schlankem GT. Vorne stehen schmale 3D-Scheinwerfer, ein massiver Kühlergrill und ein dezenter Carbonfaser-Splitter. Hinten gibt es eigenständige, kristallförmige Rückleuchten, große Titan-Auspuffrohre und einen versenkbaren Flügel. Selbst der Motorraum ist inszeniert: Dort liegen goldene Flakes als Dekoration, ein Detail, das den Anspruch des Projekts unterstreicht, nicht einfach nur schnell, sondern auch demonstrativ exklusiv zu sein.

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Auch technisch bleibt BRABUS nicht bei der Form stehen. Chassis und Motor stammen vom Vanquish, im Bodo arbeitet also ein 5,2-Liter-V12 mit Biturboaufladung aus Aston-Basis, der bis zu 1.000 PS leisten kann. Genau darin liegt der Kern des Projekts: Der Bodo soll rohe Leistung mit GT-ähnlichen Eigenschaften verbinden, also die Wucht eines Hochleistungswagens mit jener Gelassenheit, die man eher von einem Grand Tourer erwartet.

Innen setzt sich der Eindruck fort. Die Sitze wirken üppig gepolstert, tief und auf Komfort ausgelegt, weit entfernt von der kargen Härte mancher Supersportwagen. Das passt zu einem Auto, das nicht nur als technisches Schaustück gedacht ist, sondern als Manifest eines Herstellers, der sonst fast immer auf fremder Basis arbeitet. Mit dem Bodo geht BRABUS weiter als je zuvor — und gerade deshalb ist das Auto in Monaco mehr als eine Studie für Fans von Leistung und Luxus. Es ist der Beweis, dass die Marke jetzt auch dann Schlagzeilen machen will, wenn sie nicht mehr nur veredelt, sondern selbst baut.

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