Lesen: Franck Honorat gerät bei Gladbach unter Druck nach Augsburg-Pleite

Franck Honorat gerät bei Gladbach unter Druck nach Augsburg-Pleite

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erlebte beim 1:3 von am Samstag in Augsburg einen Nachmittag zum Vergessen. Trainer nahm den 29-Jährigen zur Pause vom Feld und ließ ihn in der Kabine.

Es war eine Auswechslung mit Ansage und zugleich ein deutliches Zeichen. Honorat kam in den 45 Minuten auf keinen Torschuss, keine Torvorlage und gewann nur eines von sechs Duellen. Die Bewertung fiel entsprechend hart aus: gab ihm die Note 6.

Für Gladbach war die Niederlage in Augsburg der nächste Rückschlag in der , für Honorat aber auch ein Spiel, das seine Rolle im Team neu beleuchtet. Er galt in der Vergangenheit als einer der Spieler, die den Unterschied machen können. Genau davon war am Samstag wenig zu sehen. Polanski bestrafte die schwache Vorstellung unmittelbar nach der Pause mit dem Gang in die Kabine.

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Der Zeitpunkt verschärft den Eindruck. Nachdem der Klassenverbleib gesichert war, hatte angekündigt, die Leistungen der Borussia-Profis sehr genau weiter zu beobachten, um zu entscheiden, wen er in die neue Saison mitnehmen will. Honorat steht damit nicht nur wegen eines einzelnen Spiels im Blick, sondern mitten in einer größeren Bewertung des Kaders.

Hinzu kommt, dass der Franzose selbst vor einer möglichen Bewegung im Sommer gesprochen hat. In einem Interview in Frankreich sagte Honorat, er könne sich trotz Vertrags bis 2029 einen Wechsel vorstellen, falls er dadurch in der nächsten Saison international spielen könne. Das ist kein Abschied, aber ein Signal. Wer bei Gladbach über den nächsten Schritt spricht, spricht inzwischen auch über Honorat.

Gerade deshalb wiegt die Partie in Augsburg schwerer als eine gewöhnliche Niederlage. Für einen Spieler, der einst als Unterschiedsspieler beschrieben wurde, ist eine Halbzeit ohne Wirkung und ohne Antwort auf dem Platz ein Rückschlag zur falschen Zeit. Für Polanski ist es zugleich ein Hinweis darauf, dass er bei der Auswahl für die kommende Saison nicht nach Namen, sondern nach Form urteilen will.

Wie Gladbach mit Honorat plant, wird sich nicht erst am Ende des Sommers zeigen, sondern in den kommenden Wochen der internen Bewertung. Nach diesem Samstag ist klar: Der Franzose muss mehr liefern, wenn er im Herbst noch als feste Größe gelten soll.

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