Lesen: Jannik Sinner gegen Rublev in Rom: Viertelfinale, Regen und Medvedev warten

Jannik Sinner gegen Rublev in Rom: Viertelfinale, Regen und Medvedev warten

Veröffentlicht
0 Min. Lesezeit 4 Aufrufe
Anzeige

traf am 14. Mai 2026 im Foro Italico in Rom auf und eröffnete den Tag auf dem Centrale um 13:00 Uhr. Der Weltranglistenerste gewann den Münzwurf, entschied sich für Rückschlag und jagte das zweite Halbfinale in Serie sowie den 32. Sieg nacheinander bei einem Masters-1000-Turnier.

Der Sieger dieser Partie sollte am Abend auf oder treffen. Damit stand eines der letzten Männer-Viertelfinals in Rom unmittelbar im Mittelpunkt eines Programms, das auch die Damen-Halbfinals mit Cirstea gegen Gauff und Swiatek gegen Svitolina umfasste.

Sinner kam früh an den ersten Schlagabtausch heran, brach Rublev mit einem Rückhand-Gegenstoß, nachdem der Russe am Vorteil einen Rückhandfehler gemacht hatte, und setzte sich zunächst ab. Rublev blieb mit einem Ass später im Satz dran, doch Sinner führte im Live-Bericht bereits 3:2 und hielt den Druck hoch. Die Bedingungen passten zu einem wechselhaften Tag in der italienischen Hauptstadt: Für Rom war von bedeckt bis sehr bedeckt die Rede, mit Regen am Morgen und nachlassenderen Verhältnissen am Nachmittag bei 15 bis 17 Grad Celsius und später 19 bis 21 Grad Celsius.

- Advertisement -

Genau darin lag die Schärfe dieses Viertelfinals. Sinner war nicht nur Favorit vor eigenem Publikum, sondern auch der Spieler, an dem sich die Saisonmesse in Rom weiter aufhängte. Die Formkurve, die ihn bis hierher getragen hatte, machte jede frühe Führung bedeutend; ein Ausrutscher hätte nicht nur das Rennen um das Halbfinale beendet, sondern auch die Jagd auf eine Serie gestoppt, die in dieser Turnierphase selten geworden ist. Wer Rublev auf dem Foro Italico sehen wollte, fand die Ausgangslage bereits vor dem Match in der Vorgeschichte: hatte mit seinem Lauf das Duell überhaupt erst in diese Runde geschoben und damit den Weg zu Sinner freigemacht.

Jetzt hing die Partie an einem nüchternen Punkt: Kann Rublev das Tempo von der Grundlinie so lange halten, dass er Sinner aus dem Takt bringt, oder zieht der Italiener das Match auf seine Seite und bleibt auf Kurs für den Abendtermin gegen Medvedev oder Landaluce? Die Antwort sollte noch am selben Tag fallen, und genau deshalb stand dieser frühe Platz auf dem Centrale nicht nur für ein Viertelfinale, sondern für die nächste Prüfung eines Spielers, der in Rom jedes Spiel in ein Maß seiner aktuellen Dominanz verwandelt.

Anzeige
Diesen Artikel teilen