Lesen: Topuria und die 251-Pfund-Frage: Pereira vor seinem Heavyweight-Debüt

Topuria und die 251-Pfund-Frage: Pereira vor seinem Heavyweight-Debüt

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ist am Sonntag mit 251 Pfund auf die Waage gegangen, als er sich auf sein Schwergewichtsdebüt gegen beim event vorbereitete. Für den 38-Jährigen geht es dabei um mehr als nur einen ersten Auftritt in der Königsklasse des Gewichts: Er kämpft um den interim Schwergewichtstitel und um einen Platz in der UFC-Geschichte.

Der Titelkampf ist genau der Grund, warum Pereira derzeit so oft gesucht wird. Er war bereits Mittelgewichts- und Halbschwergewichts-Champion, hat den Gürtel im Halbschwergewicht sogar zweimal gewonnen und könnte nun als erster UFC-Fighter Titel in drei Divisionen holen. Als er 2022 Israel Adesanya mit 184,6 Pfund bezwang, holte er seinen ersten UFC-Gürtel im Mittelgewicht; 2023 wurde er in nur sieben Kämpfen zum schnellsten Zweidivisions-Champion der UFC-Geschichte. Jetzt steht er mit 251 Pfund auf einer ganz anderen Stufe der Waage als damals, als sein Körper noch bei 184,6 Pfund endete.

Der Sprung ist auch rechnerisch deutlich: Zwischen seinem Mittelgewichtsgewicht von 184,6 Pfund und den 251 Pfund vor diesem Kampf liegen 66,4 Pfund. Das ist kein kleiner Wechsel zwischen Klassen, sondern ein kompletter Neuanfang im Schwergewicht. Pereira sagte, die Größe des Moments habe er seit der Ankündigung im März im Kopf gehabt. Es sei etwas „beispielloses“ und etwas, das es noch nie gegeben habe, sagte er, und fügte hinzu, die Vision dafür habe ihn seit Wochen begleitet.

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Gleichzeitig wirkt der Kampf auf dem Papier sauberer, als er eigentlich ist. ist der Schwergewichts-Champion, steht aber wegen einer Augenverletzung aus seinem Duell mit Gane im Oktober nicht in diesem Interimstitelkampf. Deshalb treffen Pereira und Gane nur um einen Zwischen-Gürtel aufeinander, obwohl der echte Titelträger an diesem Abend nicht dabei ist. Genau diese Konstellation macht den Kampf ungewöhnlich: Ein Mann ohne bisherigen Schwergewichtsrekord bekommt die Chance, den Titelpfad einer ganzen Division mit einem einzigen Sieg neu zu ordnen.

Pereira selbst gibt sich dabei erstaunlich ruhig. Er sagte, das Gewicht sei nie ein Problem gewesen, er habe schon bei 220 bis 230 Pfund gelegen, selbst als er auf 185 Pfund herunterkam, und diesmal habe er sich gut gefühlt. „Es war die Zeit“, sagte er. „Es fühlt sich großartig und natürlich an.“ und haben bereits argumentiert, dass Pereira bei einem Sieg über Gane als GOAT betrachtet werden könnte. Für ihn bleibt also nur ein Weg: Gane schlagen, den interim Schwergewichtstitel holen und die letzte Lücke in einer ohnehin außergewöhnlichen Laufbahn schließen.

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