Lesen: 5 Minuten am Klagenfurter Hauptbahnhof: Pfefferspray löst Einsatz aus

5 Minuten am Klagenfurter Hauptbahnhof: Pfefferspray löst Einsatz aus

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Am Samstagnachmittag hat Pfefferspray am Klagenfurter Hauptbahnhof einen Einsatz von , und ausgelöst. Mehrere Personen klagten über Reizungen der Atemwege, der Bahnhofseingang und die Halle wurden großräumig abgesperrt.

Für viele Reisende war das ein spürbarer Eingriff in einen ohnehin stark frequentierten Ort. Trotzdem blieb der Zugverkehr unbeeinträchtigt, und Besucher konnten über andere Eingänge weiter zu den Gleisen gelangen.

Nach Angaben der Polizei soll das Reizgas im Zuge einer Auseinandersetzung in der Eingangshalle in die Luft gelangt sein. Polizeisprecherin sagte, auf den Kameras sei zu sehen gewesen, dass jemand im Bereich der WC-Anlagen einen Gegenstand gezückt und damit herumgesprüht habe. Die Beamten gehen von Pfefferspray aus.

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Das Mittel habe sich in weiterer Folge auf dem Boden der Halle abgesetzt und sei durch Bewegung immer wieder aufgewirbelt worden. Deshalb seien auch gefahrenstoffkundige Organe aus der Steiermark alarmiert worden, die die Halle derzeit säubern.

Genau dort liegt auch die offene Frage des Einsatzes: Wer die Person mit dem Pfefferspray ist, blieb zunächst unklar. Die Fahndung läuft weiter, zugleich rechnet die Polizei nach Kapellaris Worten damit, die Sperre bald wieder aufheben zu können. Der Vorfall erinnert daran, wie schnell ein einzelner Zwischenfall an einem Bahnhof den gesamten Betrieb durcheinanderbringen kann, auch wenn Züge wie hier weiterfahren. Ein ähnliches Risiko zeigte sich erst kürzlich auch bei dem Fall „Hagel sorgt auf A24 und A14 für acht Unfälle in 45 Minuten“.

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