Qatar und die Schweiz sind in San Francisco in ihr WM-Spiel 2026 gestartet, und schon mit dem Anpfiff um 12 Uhr Ortszeit war klar, dass es kein gewöhnlicher Gruppenabend werden würde. Im Stadion der 49ers standen bei beiden Teams die Aufstellungen im Mittelpunkt, weil mehrere wichtige Namen fehlten, zurückkehrten oder zunächst draußen blieben.
Genau deshalb wird qatar schweiz heute gesucht: Ricardo Rodriguez und Captain Granit Xhaka standen vor ihrer 13. WM-Partie für die Schweiz, eine Bestmarke für ihr Land. Gleichzeitig kehrte Denis Zakaria zurück, Silvan Widmer fiel aus, und Johan Manzambi saß trotz seiner Starts in jüngsten Testspielen zunächst auf der Bank. Die Schweizer begannen zudem mit jener Hintermannschaft, die alle sechs Qualifikationsspiele gestartet und nur zwei Gegentore zugelassen hatte.
Qatar reagierte mit vier Änderungen gegenüber dem Team, das die WM-Qualifikation gesichert hatte. Almoez, der Torschütze aus der asiatischen Qualifikation, blieb draußen, während Akram Afif die Offensive anführte. Auf der Bank saß auch Kapitän Hassan Al Haydos, den Julen Lopetegui als herausragendes Vorbild auf und neben dem Platz und als einen der besten Menschen bezeichnete, mit denen er je gearbeitet habe. Für Al Haydos sollte das 187. Länderspiel erst als Einwechselspieler kommen.
Die ersten Minuten bestätigten, dass die Partie nicht nur auf dem Papier offen war. Die Schweiz wirkte früh in einem 4-3-3, obwohl vor dem Spiel ein 4-2-3-1 erwartet worden war. Embolo kam schnell zu einem Abschluss, doch der Schuss wurde geblockt. Kurz darauf nutzte Qatar einen Fehler von Akanji: Edmilson tauchte frei auf, aber Kobel rettete. Nach vier Minuten schien Qatar sogar kurz am Zug, weil die Schweizer Defensive ungewohnt nervös wirkte.
Das macht den Unterschied dieses Spiels aus: Die Schweiz bringt Erfahrung, Rekorde und eine defensive Stabilität mit, die in der Qualifikation fast makellos war, doch San Francisco begann mit kleinen Rissen in genau diesem Bild. Qatar wiederum setzte auf Umstellungen statt auf Gewohnheit und ließ den eigenen Kapitän zunächst draußen. Ob diese Entscheidungen die Mannschaft tragen, wird sich erst im weiteren Verlauf zeigen, aber der Start ließ schon erkennen, dass beide Seiten mehr als nur einen formalen Auftakt in die WM 2026 lieferten.

