Lesen: Rangnick bleibt ÖFB-Teamchef bis zur EM 2028

Rangnick bleibt ÖFB-Teamchef bis zur EM 2028

Veröffentlicht
3 Min. Lesezeit
Anzeige

bleibt Österreichs Teamchef bis zur . Der ÖFB gab die Verlängerung am Samstag bekannt, nur wenige Tage vor dem ersten WM-Auftritt der Auswahl.

Damit ist geklärt, was sich viele rund um das Nationalteam zuletzt gefragt haben: Bleibt Rangnick langfristig beim Verband oder zieht es ihn doch noch zu einem großen Klub? ÖFB-Aufsichtsratschef sagte, man habe sich nach langen und intensiven, aber vertrauensvollen Gesprächen geeinigt. Für die Mannschaft bedeutet das Planungssicherheit über die WM 2026 hinaus, für die Fans die Gewissheit, dass der Mann an der Seitenlinie bleibt, der das Team seit Ende Mai 2022 führt.

Rangnick hat in dieser Zeit geliefert. Unter ihm qualifizierte sich Österreich für die EM 2024 in Deutschland und erreichte dort das Achtelfinale. Auch der Weg zur WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko war ein Erfolg: Im November fixierte Österreich das Ticket in Wien mit einem 1:1 gegen Bosnien und wurde in der Gruppe vor Rumänien, Zypern und San Marino Erster. Die drei Vorbereitungsspiele im Frühjahr gewann die Auswahl allesamt, zudem ist Österreich seit 14 Heimspielen in Folge ungeschlagen.

- Advertisement -

Pröll machte zugleich klar, dass der ÖFB finanziell nicht mit internationalen Spitzenclubs konkurrieren kann. Rangnick soll künftig zwei Millionen Euro netto pro Jahr erhalten, fast die Hälfte davon wird von vier Sponsoren getragen: , , und Immounited. Dass der Verband solche Mittel aufbringt, zeigt, welchen Stellenwert die Entscheidung hat. Sie fällt auch in eine Phase, in der Rangnick zuletzt als Technischer Direktor bei im Gespräch war und sich wenige Tage vor dem ersten WM-Auftritt dennoch für den Verbleib in Österreich entschied.

Die Einigung beendet damit ein längeres Tauziehen um die Zukunft des Teamchefs und bindet den Mann, der 2022 als Nachfolger von übernommen hatte, bis zur EM 2028. Nach 45 Länderspielen steht Rangnicks Bilanz bei 27 Siegen, acht Remis und zehn Niederlagen; sein Punkteschnitt von 1,98 ist der beste aller ÖFB-Teamchefs nach 1945 mit mindestens zehn Partien. Pröll fasste es in einem Satz zusammen: Österreich und Rangnick, das passt. Am Samstag in Santa Barbara soll der 66-Jährige nun selbst über die Verlängerung sprechen und damit auch die letzten Fragen klären, die über den Vertragsrahmen hinaus noch offen sind.

Anzeige
Diesen Artikel teilen