Wolfsberger AC verliert ein Urgestein: Ein langjähriger Spieler verlässt den Bundesliga-Klub nach sieben Jahren und 216 Einsätzen. Damit geht eine Phase zu Ende, in der er sich im Lavanttal vom Zugang zum Stammspieler entwickelte.
Für viele Fans ist genau das die Nachricht, nach der sie gerade suchen: Wer geht, wie lange war er da und was hat er für den Klub geleistet? Die Antwort ist klar. Der Abgang betrifft einen Mann, der 169 seiner 216 Partien in der Bundesliga absolvierte und über Jahre zum festen Bild der Mannschaft gehörte.
Seine Zeit bei WAC begann vor sieben Jahren. In dieser Spanne sammelte er nicht nur Spiele, sondern auch Momente, die im Klub hängen bleiben: Europa-League-Höhepunkte gehörten ebenso dazu wie der Aufstieg zum verlässlichen Startelfspieler. Das macht den Abschied zu mehr als einem normalen Kaderwechsel.
Thomas Silberberger hätte den Spieler nach der Darstellung lieber behalten, doch der Wechsel geht trotzdem über die Bühne. Genau darin liegt die Reibung dieses Abgangs: Ein Trainer hätte gerne mit ihm weitergearbeitet, der Spieler zieht dennoch weiter. Das passt auch in eine Transferphase, in der Silberberger mit den bisherigen Zugängen zufrieden sein soll, ein österreichisches Toptalent kurz vor dem Wechsel steht, ein Torhüter seinen Vertrag um drei Jahre verlängern dürfte und ein Legionär auf dem Weg ist.
Welche Station als Nächstes kommt, bleibt offen. Für WAC ist damit vorerst nur eines sicher: Ein langjähriger Leistungsträger verlässt den Klub, und die Lücke, die er nach 216 Spielen hinterlässt, ist nicht klein.

