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Cybersecurity Monitor 2026: Betrug trifft 11 Prozent der Internetnutzer

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Elf Prozent aller Internetnutzer sind 2025 Opfer von Cyberkriminalität geworden. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber sieben Prozent im Vorjahr, wie der diese Woche veröffentlichte zeigt.

Der neue Befund trifft einen Nerv, weil er eine Entwicklung in Zahlen gießt, die viele längst im Alltag spüren: Betrug im Netz ist kein Randphänomen mehr, sondern für Millionen ein reales Risiko. Die repräsentative Studie, für die im Januar 2026 mehr als 3.000 Menschen befragt wurden, liefert dafür einen harten Maßstab. Mit 22 Prozent war Online-Shopping-Betrug die häufigste Masche, gefolgt von unbefugtem Zugriff durch Dritte mit 14 Prozent, Online-Banking-Betrug mit 13 Prozent und Phishing mit 12 Prozent.

Besonders belastend ist, wie oft aus einem Vorfall ein echter Schaden wird. Rund 88 Prozent der Betroffenen erlitten nach eigenen Angaben einen Schaden, ein Drittel verlor Geld. Trotzdem sagten 27 Prozent der Befragten, sie fühlten sich vor Cyberkriminalität sicher. Genau dieser Abstand zwischen Gefühl und Wirklichkeit macht die Lage brisanter als die bloße Prozentzahl: Wer sich sicher wähnt, reagiert oft zu spät auf Warnsignale, und genau dort entfaltet Betrug seine Wirkung.

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Die Politik reagiert inzwischen mit Bildungs- und Schutzmaßnahmen. Am 12. Juni 2026 einigte sich die darauf, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen deutlich zu stärken. sagte an diesem Tag, die digitale Widerstandsfähigkeit junger Menschen müsse gestärkt werden. Bundesbildungsministerin kündigte außerdem an, dass eine Expertenkommission bis zum 24. Juni rund 50 Empfehlungen zu Altersgrenzen für digitale Dienste vorlegen werde. Der Bericht steht damit nicht nur für mehr Kriminalität, sondern auch für den Versuch, die Abwehrkräfte gegen Betrug systematisch zu erhöhen.

Doch die Zahlen zeigen auch die Grenze solcher Antworten. Zwischen Aufklärung, Schulregeln und Plattformvorgaben bleibt offen, wie schnell sich das Verhalten von Nutzern und Angreifern tatsächlich verändert. In Lagos schloss die Regierung gemeinsam mit am 11. Juni ein Schulungsprogramm für Regierungsmitarbeiter ab, in Indien startete die Polizei von Kerala den Hackathon , und an der Shri Venkateshwara University in Uttar Pradesh begann ein 15-tägiger Cybersicherheits-Workshop mit über 850 Studenten. Das Muster ist klar: Die Gegenwehr wächst, aber der Anstieg von 7 auf 11 Prozent zeigt, dass sie der Betrugswelle bisher noch hinterherläuft.

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