Lesen: Eeuu erwartet in den nächsten Tagen ein Abkommen mit Iran

Eeuu erwartet in den nächsten Tagen ein Abkommen mit Iran

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Die Vereinigten Staaten erwarten in den nächsten Tagen die Unterzeichnung eines Abkommens mit Iran, das den beenden soll. Ein hoher Regierungsvertreter sagte am 12. Juni 2026, der Entwurf erfülle die wichtigsten Ziele von und versetze Washington in eine sehr günstige Lage.

Genau deshalb richtet sich der Blick heute auf Eeuu und Teheran: Die mögliche Unterzeichnung ist nicht mehr abstrakt, sondern als konkreter Schritt in den kommenden Tagen beschrieben. Nach Darstellung aus Washington würde das Papier auch über die Wiederöffnung der Straße von Hormus und die Grundlagen für den Abbau des iranischen Atomprogramms entscheiden.

Der Markt reagierte sofort auf diese Aussicht. Der Brent-Preis für Lieferung im August fiel am 12. Juni um 3,37 Prozent auf 87,33 Dollar je Barrel im Londoner ; am Vortag hatte die Abrechnung noch bei 90,38 Dollar gelegen. Für Händler ist die Richtung klar: Jede Bewegung bei dem Abkommen kann direkt auf die Energiemärkte durchschlagen.

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Doch die politische Botschaft ist weit weniger geschlossen, als Washington sie erscheinen lässt. Donald Trump warf Iran vor, eine falsche Version des Friedensplans zu verbreiten, während am selben Tag erklärte, ein Abkommen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten sei nie näher gewesen. Araqchi sagte zugleich, dieses Abkommen habe Gegner, allen voran das zionistische Regime, das nach Vorwänden suche, um es scheitern zu lassen.

Der irakische Ministerpräsident erklärte ebenfalls am 12. Juni, ein endgültiger und abgestimmter Text für ein Friedensabkommen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten sei erreicht worden. Araqchi fügte hinzu, der Text sei noch nicht abgeschlossen und die Medien sollten nicht über seinen Inhalt spekulieren. Genau dort liegt der offene Punkt: Es ist noch nicht bekannt, was am Ende tatsächlich in dem Papier stehen wird und welche Fragen vor der Ratifikation noch ungelöst sind.

Auch außerhalb der Verhandlungen wächst der diplomatische Druck. Die indische Regierung bestellte , den Geschäftsträger der Vereinigten Staaten in Neu-Delhi, ein, nachdem ein amerikanischer Angriff auf einen Öltanker im Golf von Oman drei indische Seeleute getötet hatte. Für die kommenden Tage bleibt damit nicht nur die erwartete Unterschrift entscheidend, sondern auch die Frage, ob der angekündigte Deal die Fronten beruhigt oder neue Konflikte freilegt.

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