Lesen: Ladislav Krejčí: Jiménez trifft beim 2:0-Auftakt Mexikos bei der WM 2026

Ladislav Krejčí: Jiménez trifft beim 2:0-Auftakt Mexikos bei der WM 2026

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Mexiko hat die Weltmeisterschaft 2026 mit einem 2:0 gegen Südafrika eröffnet, und Raúl Jiménez machte den Abend im Estadio Azteca zu seinem persönlichen Moment. Der Stürmer köpfte das zweite Tor und weinte bei der Feier, als er an seinen im März gestorbenen Vater dachte.

Für Jiménez war es erst der erste WM-Start in seinem vierten Turnierauftritt. Bei seinen drei vorherigen Weltmeisterschaften 2014, 2018 und 2022 war er nur als Einwechselspieler gekommen. Dass er nach dem Schädelbruch von 2020 überhaupt wieder auf diesem Niveau stand, gab seinem Treffer ein Gewicht, das weit über den Spielstand hinausging. Mexiko war schon nach neun Minuten in Führung gegangen, vor ausverkauftem Haus und unter den Augen eines Publikums, das den Start der Gastgeber in das Turnier suchte.

Der Sieg kam trotzdem nicht in einem sauberen Rahmen zustande. Die Partie brachte drei Rote Karten, zwei für Südafrika und eine für Mexiko. sah Rot, nachdem er Brian Gutierrez kurz außerhalb des Strafraums zu Fall gebracht hatte, wurde nach einem Griff ins Gesicht von in einem Off-the-ball-Gerangel vom Platz gestellt, und stoppte einen Konter von und folgte ebenfalls früh in die Kabine. Dadurch bekam der Auftakt einen rauen Ton, der wenig mit einem feierlichen Eröffnungsspiel zu tun hatte.

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Auch neben diesem Spiel blieb der erste Turniertag holprig. Im anderen Gruppenspiel schlug Südkorea Tschechien mit 2:1, nachdem und Oh Hyeon Gyu die Partie nach einem Rückstand gedreht hatten. Am Estadio Akron waren dabei leere Sitze zu sehen, während Fifa vor dem Turnier bereits 180.000 Tickets auf ihren offiziellen Wiederverkaufsportalen als verfügbar gemeldet hatte. Die Kritik an Ticketpreisen und dynamischer Preisgestaltung hing damit über dem Eröffnungstag ebenso wie die Frage, wie viele Plätze in Mexiko tatsächlich leer geblieben waren.

Für Mexiko zählt am Ende vor allem der Start mit drei Punkten. Für Jiménez bleibt es der Abend, an dem er nach all den Umwegen wieder im Mittelpunkt stand. Ob der Eröffnungssieg als klares Zeichen für den Rest des Turniers gelesen wird, entscheidet sich erst in den nächsten Spielen, doch der erste Schritt war für Mexiko und seinen Stürmer unmissverständlich.

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