Lesen: Mexiko Nationalmannschaft: Inés Sainz fordert Minuten für Guillermo Ochoa

Mexiko Nationalmannschaft: Inés Sainz fordert Minuten für Guillermo Ochoa

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hat öffentlich dafür plädiert, bei der WM 2026 Minuten zu geben. Die TV-Moderatorin und Sportjournalistin sagte, es wäre eine Frage der Ehre, den 40 Jahre alten Torhüter im Turnier einzusetzen, nachdem Mexiko ihn nach dem Ausfall von in den Kader berufen hatte.

Dass Ochoa überhaupt wieder Thema ist, hängt direkt mit dem März zusammen: Malagón riss sich im Spiel von gegen im Achtelfinale der CONCACAF Champions Cup die Achillessehne. Danach rückte Ochoa in die Auswahl der mexikanischen Nationalmannschaft auf, und die Debatte um seine Rolle war sofort eröffnet. Für die Suche nach seinem Namen sorgt auch die Aussicht auf ein Stück Fußballgeschichte: In Nordamerika 2026 könnte der Keeper bei seiner sechsten Weltmeisterschaft dabei sein, ein Wert, den bislang nur und erreichen.

Sainz argumentierte, Mexiko könne vor dem dritten Gruppenspiel gegen die Tschechische Republik praktisch bereits qualifiziert sein. Dann, so ihre Sicht, könne man Ochoa bringen, weil es ein Verdienst sei, ihm diesen Moment zu schenken. Sie sagte auch, das könnten wahrscheinlich die letzten Minuten sein, die man Memo Ochoa sehe — nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern vielleicht überhaupt im Profifußball.

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Genau dort liegt der Konflikt. Ochoa gilt in der Hierarchie hinter als wahrscheinlich zweite Wahl, und Kritiker halten ihm vor, dass er nicht mehr die Form früherer Jahre erreicht. Sainz weist das zurück. Ochoa habe für Mexiko immer geliefert, sagte sie, und wer über seine Paraden spreche, müsse anerkennen, wie oft er die Auswahl schon im Stich gelassene Spiele noch gerettet habe. Ihrer Ansicht nach sollte niemand beanstanden, wenn er ein paar Minuten bekomme.

Für die Mexiko Nationalmannschaft wird die Frage trotzdem nicht theoretisch bleiben. Am 11. Juni eröffnet Mexiko die WM 2026 gegen Südafrika im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Ob Ochoa dort tatsächlich auf dem Platz stehen wird, ist offen. Aber schon jetzt zeigt die Diskussion, dass sein sechstes Turnier mehr sein könnte als ein weiterer Eintrag in der Statistik: Es wäre der Moment, in dem Mexiko entscheidet, ob ein Veteran noch einmal auf die Bühne darf, auf der er über zwei Jahrzehnte lang groß geworden ist.

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