Lesen: Mohamed Aboutrika greift Hugo Broos wegen Schweigens zur WM-Organisation an

Mohamed Aboutrika greift Hugo Broos wegen Schweigens zur WM-Organisation an

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

hat seine Kritik an erneuert und den -Coach dafür angegriffen, dass er sich zu organisatorischen Problemen bei der -Weltmeisterschaft 2026 nicht äußere. In einer TV-Sendung stellte Aboutrika die Frage, warum Broos ausgerechnet jetzt schweige, obwohl er die Organisation des in Marokko zuvor scharf attackiert hatte.

Aboutrika sagte, er habe Broos nicht dabei gehört, die Organisation des Turniers in Amerika zu kritisieren, und fügte hinzu, diese Ausgabe werde die „most failed edition in history“ sein. Damit verschärft der frühere ägyptische Nationalspieler einen Streit, der schon während des AFCON 2025 begonnen hatte und nun mitten in die Debatte über die WM 2026 fällt, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird.

Broos hatte sich in Marokko wiederholt über Atmosphäre, Logistik und Organisation beschwert und Teile des Ablaufs als „catastrophic“ bezeichnet. Außerdem sagte er, Marokko habe die traditionelle AFCON-Atmosphäre vermissen lassen, die er aus früheren Ausgaben kenne. Der Streit blieb damals nicht auf dem Platz: Südafrikas Sportminister setzte sich öffentlich von Broos’ Aussagen ab und lobte Marokko für ein Turnier auf „world-class standard“, einschließlich Stadien, Transport und Unterkünften.

- Advertisement -

Aboutrika hatte Broos schon während des Turniers als „arrogant“ bezeichnet und gesagt, er wolle ihn aus dem Wettbewerb sehen. Seine neue Attacke trifft deshalb nicht nur einen einzelnen Trainer, sondern einen schon länger offenen Konflikt darüber, wer internationale Turniere kritisieren darf, und nach welchen Maßstäben. Gerade bei der WM 2026 stehen Logistik, lange Wege zwischen den Spielorten und die Balance zwischen Organisation und Vermarktung ohnehin unter Beobachtung.

Die Auseinandersetzung bekommt zusätzlich Gewicht, weil Marokko gemeinsam mit Spanien und Portugal die WM 2030 vorbereiten wird. Ob Broos auf Aboutrikas Vorwurf reagiert, bleibt offen. Klar ist nur: Die Debatte um seine früheren Bemerkungen zu Marokko ist nicht abgeklungen, sondern hat mit Blick auf die WM 2026 eine neue, öffentlichere Stufe erreicht.

Anzeige
Diesen Artikel teilen