Lesen: Mundial 2030: Omar Abdulkadir Artan kehrt nach Mogadiscio zurück

Mundial 2030: Omar Abdulkadir Artan kehrt nach Mogadiscio zurück

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ist in Mogadischu angekommen, nachdem ihm die Einreise in die USA verweigert worden war und ihn von der Schiedsrichterliste für die gestrichen hatte. Am Aden Adde International Airport wurde der 34-Jährige von einer Menge empfangen, die ihm Blumen überreichte und ihn in die somalische Flagge hüllte.

Dass sein Name an diesem Tag so viel Aufmerksamkeit zog, hat einen einfachen Grund: Artan sollte der erste Schiedsrichter aus Somalia sein, der bei einer Weltmeisterschaft eingesetzt wird. Stattdessen stand er nun dort, wo die Geschichte für ihn an diesem Punkt endete — zurück in der Heimat, nach einer Entscheidung in den USA, die seine Rolle für 2026 zunichtemachte.

Unter den Menschen am Flughafen waren Regierungsvertreter und Repräsentanten des somalischen Fußballverbands. Artan dankte Beamten, Ministern, Abgeordneten und seinem Land für die Unterstützung und sagte, die Rückendeckung, die er in Mogadischu erhalten habe, werde ihm auch außerhalb des Flughafens weiter begegnen. Er sprach von einem vorbestimmten Weg und sagte, FIFA habe ihn gut unterstützt und bis zu seiner Ankunft in Mogadischu in Kontakt mit ihm gestanden.

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Doch genau dort liegt der Bruch in der Geschichte. Artan sagte, er sei am Miami International Airport an einem Samstag 11 Stunden lang von Einwanderungsbeamten befragt worden, bevor ihm trotz korrekter Unterlagen die Einreise verweigert worden sei. Er wurde zunächst in die Türkei zurückgeschickt und flog erst danach weiter nach Mogadischu. FIFA teilte daraufhin mit, Artan könne nach der verweigerten Einreise nicht mehr trainieren oder bei der FIFA-WM 2026 pfeifen, und verwies zugleich darauf, dass das Gastgeberland letztlich über Visa und Einreise entscheide.

Warum die US-Behörden ihm die Einreise verweigerten, blieb offen. Das macht den Fall für Somalia und für die WM 2026 schwerer als eine reine Personalentscheidung: Das Land verliert seinen ersten geplanten Weltcup-Schiedsrichter, obwohl Artan 2025 von der als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet worden war. In Mogadischu versprach er, bei der nächsten Weltmeisterschaft wieder auf dem Platz zu stehen. Bis dahin bleibt sein Fall ein Zeichen dafür, wie schnell eine Karriere an der Grenze enden kann.

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